Allgemeine Berichte | 11.06.2018

„Kirmesgesellschaft Höhr“ richtet ihre erste Kirmes aus

Junge Leute engagieren sich für die Kirmestradition in Höhr

Vom 29. Juni bis 2. Juli wird der Kirmesplatz in der Heintrich-Meister-Straße mit Leben gefüllt – 80er/90er-Party am Freitag, Bier-Olympiade am Samstag mit Livemusik, Frühschoppen am Sonntag und Familientag am Montag

Aktiv für die Kirmestradition im Ort: Bei der Gründungsversammlung war bereits eine eifrige Gruppe dabei, mittlerweile umfasst die „Kirmesgesellshaft Höhr“ 30 jugendliche Mitglieder. KG Höhr

Höhr-Grenzhausen. Große Feiern, jugendliches Engagement und Traditionspflege – dem hat sich die neu gegründete „Kirmesgesellschaft Höhr“ verpflichtet. Sie ist eine Idee, die zwischen zwei jungen Männern während einer Unterhaltung vor einer Kinovorstellung gegen Ende 2016 entstand und über 2017 hinweg zu einem realen Verein mit bisher 30 jugendlichen Mitgliedern heranwuchs. Aller Anfang ist schwer, doch zum Glück durften die motivierten jungen Leute eine Menge Unterstützung erfahren – von Unternehmen, öffentlichen Einrichtungen, anderen Vereinen und auch Privatpersonen. „Diese Unterstützung gibt uns Zuversicht, etwas Gutes gegründet zu haben. Etwas, das hoffentlich bis in eine ferne Zukunft hinein weiter existieren und Menschen unterhalten und zusammenbringen kann. In diesem Sinne: Freuen Sie sich auf etwas Gutes; Etwas Großes“, so die Initiatoren und Vorsitzenden der Kirmesgesellschaft Höhr, Maximilian Stuch und Dustin Leonhard Grieß.

Altes Wappen mit neuer Bedeutung

Ein Wappen hat sich die neue KG auch schon gegeben. Auf den ersten Blick erkennt der heimatkundlich bewanderte Betrachter bereits, dass es sich hierbei nicht um ein neu erfundenes Zeichen handelt, sondern um ein Wappen mit Tradition. Es handelt sich hierbei ursprünglich um das Wappen der „Kannenbäckerzunft“. Diese entstand in der Zeit zwischen 1717 und 1750 und musste verschiedenen Landesherren Rechnung tragen. Wie bei jedem guten Wappen haben die einzelnen Elemente jeweils ihre Bedeutung. Im Uhrzeigersinn, links oben angefangen, ist das „Kreuz“ von Kurtrier zu sehen, gefolgt vom „Kronenteil“ von Isenburg-Grenzau, dem „Löwen“ von Sayn-Wittgenstein, und dem „Pfau“ des Fürstentums Wied. Das Herzschild wurde etwas angepasst. Im Originalen mit dem „Krug“ symbolisiert das Handwerk. Im Fall der Kirmesgeselschaft wurde es angepasst und zeigt einen „Bierkrug“. Die Anleitung zum neuen Wappen kamen von StD Rolf P. Schwickert, woraufhin Frieda Krebs 2017 das angepasste Wappen zeichnete.

Kontakt zur KG Höhr

Die Kirmesgesellschaft Höhr ist auf Facebook unter „Kirmesgesellschaft Höhr“ oder @KG.Hoehr aufzufinden. Auch per E-Mail sind die Aktiven erreichbar, unter kirmesgesellschaft-hoehr@gmx.de. Neue Mitglieder sind in dem jungen Verein willkommen!

Das Wappen der 2018 gegründeten Kirmesgesellschaft Höhr, dessen Grundlage das Wappen der „Kannenbäckerzunft“ ist.

Das Wappen der 2018 gegründeten Kirmesgesellschaft Höhr, dessen Grundlage das Wappen der „Kannenbäckerzunft“ ist.

Aktiv für die Kirmestradition im Ort: Bei der Gründungsversammlung war bereits eine eifrige Gruppe dabei, mittlerweile umfasst die „Kirmesgesellshaft Höhr“ 30 jugendliche Mitglieder. Fotos: KG Höhr

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