Allgemeine Berichte | 05.10.2016

Konrad-Adenauer-Schule in Treis-Karden beteiligte sich an Aktionswoche

Junge Stromdetektive unterwegs

Stolz präsentieren die Sechstklässler der Konrad-Adenauer-Schule in Treis-Karden ihre „Stromdetektive“-Urkunden mit ihrem Physiklehrer Christian Schüller (links). Währenddessen nimmt Schulleiter Eugen Herrmann (2.v.r.) die Plakette für die Teilnahme an der Aktionswoche „Rheinland-Pfalz: Ein Land voller Energie“ entgegen. Energieagentur Rheinland-Pfalz

Treis-Karden. Was ist eigentlich Energie? Und Strom kommt doch aus der Steckdose, oder? – Mit diesen und weiteren Fragen beschäftigten sich Schüler der 6. Jahrgangsstufe der Konrad-Adenauer-Schule in Treis-Karden während der Aktionswoche „Rheinland-Pfalz: Ein Land voller Energie“. Außerdem waren sie zuhause heimlichen Stromfressern auf der Spur. Dabei zeigten die engagierten Sechstklässler in der ersten von insgesamt zwei Doppelstunden, dass sie Einiges an Vorwissen besitzen: Allen war bereits bewusst, dass man aus Sonne und Wind, Strom produzieren kann. Einer der Schüler fügte hinzu: „Bei uns an der Mosel lässt sich auch mit Wasserkraft Strom gewinnen.“

„Stromfressern“ auf der Spur

Linda Lentzen und Dr. Dominik Böckling von der Energieagentur Rheinland-Pfalz hatten jedoch nicht nur Fragen zum Thema Energie, sondern auch noch Strommessgeräte mit im Gepäck. Sie erläuterten der Klasse, wie diese bedient werden. Somit konnten die Schüler im zweiten Teil der Doppelstunde sich selbst davon überzeugen, welche elektrische Leistung beispielsweise ein Fön besitzt und dass es Geräte gibt, die sogar dann Strom verbrauchen, wenn sie eigentlich ausgeschaltet sind. Und um diese heimlichen „Stromfresser“ gemeinsam mit den Eltern zu identifizieren, durfte jeder angehende Stromdetektiv ein Messgerät für eine Woche mit nach Hause nehmen. Zuvor hatten die Schüler ihre persönlichen Vorsätze zum Klimaschutz in Form von Versprechen auf Zettel geschrieben, die Nicole Jobelius-Schausten vom Klimaschutzverein „unser-klima-cochem-zell e.V.“ einsammelte. „Eure Klimaversprechen werden auf ein Plakat geklebt. Und Louis Palmer, der als erster Mensch mit einem Solartaxi um die Welt gefahren ist, wird dieses Plakat mit nach Marrakesch zur nächsten Weltklimakonferenz nehmen“, erklärte Jobelius-Schausten. Als kleine Belohnung konnten die Schüler in der großen Pause ein Elektrofahrzeug der Kreisverwaltung Cochem-Zell bestaunen.

Energie sparen ist Klimaschutz

In der zweiten Sitzung am vergangenen Mittwoch berichteten die Sechstklässler von ihren zum Teil überraschenden Ergebnissen: Einige errechneten aufgrund ihrer Messungen zuhause, dass bis zu 150 Euro Stromkosten im Jahr allein durch das Vermeiden von Stand-By-Verlusten bei den unter die Lupe genommenen Elektrogeräten eingespart werden können. Anhand von Bildern entwickelten die Kinder zum Abschluss Ideen zum Energiesparen – denn, wie allen deutlich wurde, geht es nicht nur um das Sparen von Stromkosten, sondern auch um die Senkung der Treibhausgasemissionen und damit um den Klimaschutz.

Die Ausbildung der „Stromdetektive“ in Treis-Karden fand im Rahmen der Klimawoche des Landkreises Cochem-Zell statt, die in diesem Jahr parallel zur Aktionswoche „Rheinland-Pfalz: Ein Land voller Energie“ der Energieagentur Rheinland-Pfalz verlief.

Pressemitteilung

Energieagentur Rheinland-Pfalz

Stolz präsentieren die Sechstklässler der Konrad-Adenauer-Schule in Treis-Karden ihre „Stromdetektive“-Urkunden mit ihrem Physiklehrer Christian Schüller (links). Währenddessen nimmt Schulleiter Eugen Herrmann (2.v.r.) die Plakette für die Teilnahme an der Aktionswoche „Rheinland-Pfalz: Ein Land voller Energie“ entgegen. Foto: Energieagentur Rheinland-Pfalz

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