Städtisches Gymnasium Rheinbach
Justina Volk und Ella Geuer gewinnen Mausefallenautorennen
Rheinbach. Geschäftiges Treiben und gespanntes Warten herrscht in der Turnhalle des Städtischen Gymnasiums Rheinbach, als der finale Wettbewerb des Mausefallenautorennens der Jahrgangsstufe acht stattfindet. Zuvor hatten die Schüler allein oder in Zweiergruppen je ein Mausefallenauto gebaut. Das Material war dabei freigestellt. Während Julius Clasen beim Bau seines extravaganten Autos auf Fischer-Technik setzte, verbauten andere Schallplatten, Styropor oder - wie Lisa Draber - ausschließlich Holz.
Den Hintergrund für diesen ungewöhnlichen Wettbewerb beschreibt das Curriculum des Faches Physik der Schule. Dieses sieht für die Klassen acht das Inhaltsfeld Mechanik vor, dessen Themen in einem Rahmenkontext bearbeitet werden. Daher haben die Physiklehrer der Schule beschlossen, die Unterrichtsinhalte wie „Geschwindigkeit“, „Zusammenwirken von Kräften“, „Hebel“ und „Rollen“ am Beispiel des Mausefallenautos in Form des Projektunterrichts zu behandeln.
Nach der Fertigstellung der leichten Flitzer wurden zunächst klassenintern fünf Mausefallenautorennen in der Turnhalle der Schule ausgetragen. Nach einer Stunde standen unter den Anfeuerungsrufen und dem Jubel der Mitschüler die fünf Klassensieger der gesamten Jahrgangsstufe fest. Die drei Besten einer Klasse traten nun im großen Finale gegeneinander an. Dabei erbrachte das Mausefallenauto von Justina Volk und Ella Geuer die größte Weite und verhalf mit 23 Metern seinen Eigentümerinnen zum Wettbewerbssieg. Neben einer Urkunde erhielten die zwei strahlenden Mädchen einen Siegerpokal. Den zweiten Platz belegten Tim Klein und Nick Sommerfeld, ebenfalls Schüler der Klasse 8e, mit einer Weite von 21 Metern. Ihnen folgte auf dem dritten Platz Lisa Draber aus der Klasse 8b mit einer Weite von 20 Metern.
Viele Schüler waren mit Julius Clasen über den Mausfallenauto-Unterricht einer Meinung: „Es hat Spaß gemacht auszuprobieren, wie du möglichst leichtes Material verbaust und wenig Reibung erzeugst. Wir haben sicherlich viel gelernt.“
