Närrischer Kaffeeklatsch der Katholischen Frauengemeinschaft St. Cyriakus
KFD Ahoi!
Spitzenprogramm begeisterte zahlreiche Jecken
Mendig. Trotz Glätte und starkem Schneefall waren zahlreiche Seniorinnen und Senioren zum „Närrischen Kaffeeklatsch“ in das Pfarrheim St. Cyriakus gekommen, um gemeinsam mit den taffen Frauen der kfd kräftig zu feiern. Nachdem das Leitungsteam (Christa Debus, Christel Friedrich, Ursula Steines und Margot Weile) bei ihrem Einzug als Holländerinnen Tulpen und Käse verteilt hatten, hieß Christa Debus das närrische Publikum herzlich willkommen.
Sodann ging das Mikrofon an Maria Lempertz, die wie immer charmant und souverän durch das abwechslungsreiche Programm führte.
Als „Eisbrecherin“ bewährte sich Inge Honnef mit ihrem äußerst amüsanten Vortrag: „Das Hütchen“. Mit langen Beifallskundgebungen und lauten Rufen nach einer Zugabe wurde der „Rollatoren-Tanz“ von Müller Irmgard, Juliane Müller, Edeltrud Meid und Ursula Steines belohnt.
Während die im Oma-Outfit auftretenden Frauen zunächst gekrümmt und langsam mit ihren Rollatoren daher schlurften, verblüfften sie die närrischen Besucher plötzlich mit einem heißen Rock´n Roll. Hinreißend war der anschließende Vortrag von Elisabeth Kleber: „Eine Flüchtlingsfrau erzählt“. Sensibel und dennoch äußerst humorvoll berichtete sie, wie eine optimale Integration vor sich gehen könnte. Begeisterten Applaus gab es auch für den Sketch „Das Brötchen“ von Irmgard Finkenstein und Irmgard Schneider.
Nach dem zwerchfellerschütternden Vortrag „Sie sucht Ihn“ von Christel Jax gab das Dreigestirn sich samt Gefolge die Ehre und wurde mit großem Jubel empfangen. Für ihre kraftvoll intonierten Prinzenlieder bedankte Maria Lempertz sich mit einem kfd-Orden und überreichte ihnen je einen von der Frauengemeinschaft gestrickten Schal, damit sie an den kalten Tagen ihre wunderbaren Stimmen nicht verlieren.
Was wäre jedoch ein Närrischer Kaffeeklatsch ohne einen Vortrag von Bütten-As Irmgard Müller, die mit Juliane Müller als „Flip und Flap“ die Lachmuskeln wieder einmal aufs Äußerste strapazierte.
Eine wahre Augenweide war die zauberhafte Darbietung der Tanzgruppe von Karin Becker-Schmitt „Die bunte Welt der Trolls“.
„Pizza-Pizza“ hieß das Motto von Gretel Mintenig und Ursula Steines. In ihrem mit herrlichen Pointen gespickten Sketch wunderten sie sich darüber, das es in einer Pizzeria nun mal kein Rahmschnitzel gibt.
Zum Abschluss meldete „et Tussnellchen“, alias Irmgard Müller sich noch einmal zu Wort. Mit knallrot überschminkten Lippen und schwarz angemalten Zähnen hätte sie der bekannten Kölnerin Annemie Brendt, die bis 2004 den Karneval in Köln mit ihren umwerfenden Auftritten als „Et Tussnelche“ bereicherte, ernsthaft Konkurrenz machen können. Jedenfalls stand sie der Kölnerin in Sachen Mutterwitz in nichts nach!
Nach dem großen Finale war das närrische Publikum unisono der Meinung: „Das war einfach mal wieder Spitze und wir freuen uns jetzt schon auf das nächste Jahr.
FRE
Was wäre eine KFD-Sitzung ohne das Naturtalent und Bütten-As Irmgard Müller?
