„KG Me haalen et us Rheinbreitbach 1902 e.V.“
KG Rheinbreitbach plant Sessionseröffnung
Rheinbreitbach. Die „KG Me haalen et us“ plant, den Karneval 2021/22 wieder mit einer Sessionseröffnung zu starten. „Wir vertrauen darauf, dass der Impffortschritt bis dahin so groß ist, dass ein Karneval wieder möglich ist“, so Michael Frings, Erster Vorsitzender der Breitbacher Jecken. Natürlich rechne man auch für November mit entsprechenden Hygieneschutzvorschriften, gegebenenfalls auch mit Beschränkungen der Teilnehmerzahl oder anderen Auflagen. Frings weiter: „Dass aber gar keine Veranstaltung mit Publikum möglich sein wird, glauben wir nicht.“
Als Termin ist Samstag (13.11.), 18:11 Uhr vorgesehen. Zwei Musikgruppen seien bereits verpflichtet, auch ein Sessionsmotto gefunden.
„Die Arbeiten am Orden haben bereits begonnen“, schmunzelt Bruder und KG-Präsident Andreas Frings. Natürlich sei alles noch streng geheim, aber Prinzessin Leni I. (aus dem Hause Morsbach) habe sich nach Corona-bedingten, zwei Amtszeiten Ruhe verdient.
Deshalb wird sie das Zepter für 2022 sicher gerne an die neuen Tollitäten übergeben. Auch die größeren Karnevalsveranstaltungen - dazu zählen in Rheinbreitbach etwa der Live-Konzertabend „Jeck op Live“ oder die Radioparty mit RPR1 - sollen wieder stattfinden. „Und wir haben ein Prunksitzungsprogramm zusammengestellt“, verrät der Präsident noch.
Auch wenn noch nicht ganz klar ist, ob es wirklich wieder einen „normalen Karneval“ geben kann, so mehren sich aus Sicht der KG-Vorstands doch die positiven Anzeichen. Geschäftsführer Andreas Nagel sagt: „Vor allem, dass die Inzidenzen so stark gesunken sind und die Zeit des Lockdowns vorbei ist, das stimmt uns und eigentlich ja jeden optimistisch.“ Aktuell überlegen die Jecken, was sie als Sommerfest mit ihren Mitgliedern unternehmen wollen, voraussichtlich Ende August. Auch eine reguläre Mitgliederversammlung soll im Spätsommer endlich wieder stattfinden.
