Allgemeine Berichte | 21.08.2017

Mendiger Einrichtung für Flüchtlinge und sozialschwache Familien befindet sich jetzt in der Pellenzstraße

Kaffee Kunterbunt hat sich vergrößert

Die offizielle Eröffnung des „Kaffee Kunterbunt“ wurde kürzlich gebührend gefeiert. Fotos: -FRE-

Mendig. Als Hauptorganisatorin und engagierte Initiatorin für den Treffpunkt der Mendiger Flüchtlingshilfe „Kaffee Kunterbunt“ kann Petra Wienpahl ebenso wie ihre ca. 20 Mitstreiter/-innen endlich aufatmen.

Das in Kooperation mit der evangelischen Kirchengemeinde Mendig im Jahre 2013 eröffnete „Kaffee Kunterbunt“ befand sich zunächst im evangelischen Gemeindehaus an der Heidenstockstraße. 2015 fand die Einrichtung mit Vorbildcharakter in der ehemaligen Metzgerei Brandenburg ein neues Zuhause. Am Freitag, 11. August hatten zahlreiche ehrenamtliche Helferinnen und Helfer sowie einige Kommunalpolitiker sich zur offiziellen Eröffnung im ehemaligen Jugendtreff in der Pellenzstraße 4 eingefunden, wo das Kaffee Kunterbunt nunmehr auf zwei Etagen ein umfangreiches Angebot für Flüchtlinge und sozialschwache Familien bereit hält. Gemeinsam mit Petra Wienpahl hieß Pfarrer André Beetschen die Gäste, darunter VG-Bürgermeister Jörg Lempertz, Stadtbürgermeister Hans Peter Ammel sowie die Beigeordneten und Flüchtlingsbeauftragten Joachim Plitzko (VG Mendig) und Thomas Schneider (Stadt Mendig) herzlich willkommen. Während die Stadt Mendig die Räumlichkeiten angemietet hat, freuen Petra Wienpahl und ihre Mitstreiter sich ganz besonders über die enorme Spendenbereitschaft, insbesondere der Mendiger Bürger, da die Sachspenden, wie Möbel, Küchenutensilien, Kleidung und auch Kinderspielzeug von den vielen unverschuldet in Not geratenen Menschen dringend gebraucht werden. Stolz berichtet Frau Wienpahl in einem Gespräch mit BLICK aktuell: „Aufgrund der Größe dieser hellen und freundlichen Räumlichkeiten konnte ich mir sogar eine kleine Büro-Ecke einrichten, sodass ich die leider unumgänglichen Verwaltungsarbeiten nicht mehr zwischen Tür und Angel erledigen muss.“ Wie die außergewöhnlich engagierte Ehrenamtlerin weiter berichtet, leben in Mendig, Thür und Bell derzeit ca. 200 Flüchtlinge, von denen sehr viele das Kaffee Kunterbunt-Angebot gerne annehmen. „Ganz besonders freuen wir uns, dass inzwischen auch immer mehr sozialschwache Familien aus Mendig und Umgebung ihre anfängliche Hemmschwelle überwinden konnten und inzwischen ebenfalls von unserem Angebot gebraucht machen“, so Petra Wienpahl.

Das Kaffee Kunterbunt ist jeden Dienstag von 12.30 bis 14 Uhr geöffnet. Außerdem wird den Hilfesuchenden an jedem zweiten und vierten Freitag im Monat von 11 bis 14 Uhr nicht nur die erforderliche Unterstützung gewährt, sondern auch zum allgemeinen Gedankenaustausch Kaffee und Kuchen angeboten. Außerhalb der offiziellen Öffnungszeiten besteht nach persönlicher Terminabsprache die Möglichkeit, zum Beispiel Sachspenden anzuliefern. FRE

Petra Wienpahl bedankte sichbei den Anwesenden für die wunderbare Unterstützung ihrer Arbeit.

Petra Wienpahl bedankte sich bei den Anwesenden für die wunderbare Unterstützung ihrer Arbeit.

Die offizielle Eröffnung des „Kaffee Kunterbunt“ wurde kürzlich gebührend gefeiert. Fotos: -FRE-

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