„Allebrauns Heiligenhäuschen“
Kapellenfest zur Einweihung
Einsegnung am Sonntag, 16. Juli
Naunheim. Engagierte Ehrenamtler haben in den vergangenen zwei Jahren den Wiederaufbau von „Allebrauns Heiligenhäuschen“ zwischen Naunheim, Pillig und Kollig realisiert. Am Sonntag, 16. Juli, wird das Heiligenhäuschen im Rahmen eines Kapellenfestes eingesegnet. Start ist um 10.30 Uhr mit einer Heiligen Messe unter Mitwirkung der Stadtkapelle Münstermaifeld. Anschließend beginnt das Fest mit der offiziellen Einweihung. Für Speis und Trank ist gesorgt.
Zur Geschichte des Wiederaufbaus: Karl-Heinz Fink, Arnold Klinkner und Lothar Stein waren die Triebfedern eines Wiederaufbaus, der aus einer Ruine ein Schmuckstück am Traumpfad „Pyrmonter Felsensteig“ gemacht haben. Die Männer aus Naunheim und Kollig konnten zahlreiche Helferinnen und Helfer sowie Sponsoren für ihr ehrgeiziges Projekt gewinnen. Das Heiligenhäuschen soll 1856 von der Naunheimer Franziskanernonne Salome Braun „aus tiefer Gläubigkeit“ erbaut worden sein. 175 Jahre später war es letztlich nur noch ein Haufen beschmierter Steine ohne Dach. Was für die Kapelle galt, traf auch auf den Kreuzweg zu, der zu dem kleinen Sakralbau führte. Lediglich die Bruchsteinsockel der einzelnen Stationen waren noch zu sehen. Die auf den Sockeln aufgesetzten Bildnischen wurden 1930 in die Kirche nach Naunheim gebracht, wo sie sich heute noch befinden. Die können die Wanderinnen und Wanderer jetzt als Fotos an den einzelnen Stationen sehen. Insgesamt ein Ensemble, das bereits während der Bauphase viele zum Verweilen eingeladen hat, denn Ruhebänke gehören ebenfalls zum Arrangement am Traumpfad, der 2015 zum „Deutschlands schönstem Wanderweg“ gewählt wurde.
