Zweiter Streich des Karnevalclubs Rot-Weiß 1968 e.V.
„Kapuzemänner“ präsentierten grandiose Sitzung
Kesselheim. Auch in ihrer zweiten Sitzung bewiesen die „Kapuzemänner“ vom Karnevalclub Rot-Weiß 1968 e.V. aus Koblenz-Kesselheim, dass sie zu den ganz großen Vereinen in Koblenz zählen. So konnte Sitzungspräsidentin Jenny Schreiber beim Einmarsch ca. 100 Uniformierte im Alter von 2 bis 77 Jahren, auf der Bühne vereinen.
Ex-Confluentia Jenny, Präsidentin mit Herzblut, präsentierte an diesem Nachmittag vor voll besetzter Hermann-Höfer-Halle, wieder ein buntes Feuerwerk der Spitzenklasse. Gleich zu Beginn eröffneten die insgesamt 37 Minis und Jugendfunken mit ihrem Gardetanz den karnevalistischen Nachmittag und sorgten für den ersten großen Beifall.
Natürlich durfte auch hier das Koblenzer Tollitätenpaar „Prinz Marco I. vom Geisbach“ und ihre Lieblichkeit „Confluentia Kim“ nicht fehlen. Beide wurden vom „Ululales“ freudig angekündigt. Wie das beim Empfang des Prinzen Tradition ist, wurden auch verdiente Mitglieder der „Kapuzemänner“ mit dem Prinzen- und Confluentia-Orden geehrt.
Anekdoten und Geschichten aus dem Leben des „Holzmichel“, berichtete in hervorragender Weise Lothar Knautz. Eine ganz besondere Ehrung wurde an diesem Nachmittag Gerd Wuitschick zuteil. Für seine langjährigen ehrenamtlichen Verdienste um die Kapuzemänner wurde ihm vom Ortsvorsteher und Ortsring das Ehrensiegel der Kesselheimer Vereine verliehen.
Die Mini-Funken, trainiert werden sie von Lina Schütz und Melanie Schuth, begeisterten herzerfrischend mit ihrem Tanz „Es wandern fröhlich durch bayrische Berge, die närrischen Kapuze-Zwerge“. „Zwei Frauen“ (Conny Bahlo und Doris Mendyka) berichteten ausführlich über ihre angetrauten Männer, die das Rentenalter wohl erreicht haben. Das natürlich beim närrischen Publikum dabei kein Auge trocken blieb, war gar keine Frage. Die Jugendfunken präsentierten unter dem Motto „Spanien OLE – Kowelenz OLAU Wir starten zur spanischen Funkenschau“ einen hinreißenden Showtanz mit flotten Melodien. „Keine Krise mehr“ hatten in diesem Jahr Verena Dick und Andrea Münzel genannt „Vuhl und Usch“.
Mit Levent Boos und Tara Groß präsentierten die Kapuzemänner erstmalig das vereinsübergreifende Tanzpaar in Koblenz mit der NZ Gelb-Rot. Anschließend konnte Präsidentin Jenny das Möhnenpaar der Kesselemmer Wierschtjer auf der Bühne begrüßen.
Dominik Huismann der „Kesselemmer Jung“ durfte mit seinen flotten jugendlichen Sprüchen auch in diesem Jahr nicht auf der Bühne fehlen.
Der Saal nahm Fahrt auf
Mit den „Silvergirls & Boys“ und Kölsche Tön kam der Saal wieder richtig in Fahrt. Kaum einer konnte dabei auf seinem Stuhl ruhig sitzen bleiben. Thomas Buchner hatte auch in diesem Jahr als „Landarzt“ wieder seine Praxis speziell für die Kesselheimer Narren geöffnet. Mit seinem „Bazillus“ heizte er dann seinem Publikum gehörig ein. Besondere Art von Musik machten die „Kapuzinerinnen“ mit ihrem Luftpumpen Orchester.
Auch in diesem Jahr wurden wieder einige verdienstvolle Mitglieder geehrt.
Anschließend kam „Et Tusnelda – die Wuchtbrumme – aus dem Langweiler Land“ alias Serap Boos, auf die Bühne. Serap Boos, die ja bereits eine feste Institution auf den Sitzungen der „Kapuzmänner“ ist. Mit ihren Sprüchen und den Reiseerlebnissen brachte sie den Saal wieder einmal zum Kochen.
Das vereinseigene Männerballett, zeigte mit flotten Melodien zu welchen geschmeidigen Figuren Männer fähig sind und wurden für diese Darbietung mit frenetischem Applaus belohnt. Mit „Hochwürden“ alias Achim Bertgen, kam noch ein absolutes Highlight in die Bütt. Bei seinen Schlussfolgerungen an die „Kapuzemänner“ aus dem Kapitel 4 der Karnevalisten blieb kein Auge trocken und so musste er als Zugabe noch einige Sprüche drauflegen.
Den Abschluss machten dann die Großen Funken mit ihrem Tanz „In der Wüste geht´s richtig rund, die Amazonen feiern Kunterbunt“. Einstudiert und trainiert wurde dieser Tanz von Ricarda Kiefer. Musikalisch begleitet wurde diese Sitzung an diesem Sonntag wieder von der Kapelle „Airport“.
Eine Sitzung mit tollem Programm ging leider viel zu schnell zu Ende.
