KG Rheinbreitbach: Sessionsplanung 2020/21
Karneval im Zeichen von Corona
Rheinbreitbach. Erstmals nach Ende der vergangenen Session ist der Vorstand der KG „Me haalen et us“ Rheinbreitbach wieder zusammengekommen – virtuell per Videokonferenz. Denn wegen des Coronavirus gelten nach wie vor Kontaktbeschränkungen. Auch wenn mit Blick auf die kommende Session noch vieles unklar ist, für das Team um Michael Frings, den Ersten Vorsitzenden, steht fest: Karneval 2021 wird zwar anders sein als sonst, aber ausfallen soll er auf keinen Fall.
„Im Augenblick ist es schwer irgendetwas Verlässliches zu sagen. Nicht mal das Festkomitee Kölner Karneval weiß, wie das im nächsten Jahr alles funktionieren soll“, erklärt Frings. Was die großen Saalveranstaltungen angeht, sehe es, Stand jetzt, schlecht aus, auch wenn bis zur nächsten Session noch Zeit sei. Allerdings: „Es gibt absolut keine Planungssicherheit. Und niemand will unkalkulierbare Risiken eingehen: weder das Land Rheinland-Pfalz, noch wir als Veranstalter, die Künstler nicht, die bei uns auftreten, und genauso wenig die Besucher“, so Frings weiter.
Vor allem will der Vorstand jetzt das Gespräch mit seinen Mitgliedern suchen: Ideen sammeln, Fragen beantworten – soweit das möglich ist. So ist für Ende Mai eine weitere Videokonferenz anberaumt, dann in größerer Runde. Frings: „Das ist alles schon ziemlich ungewöhnlich. Aber bis dahin wissen wir hoffentlich wieder ein bisschen mehr, was geht und was nicht. Die Frage ist ja auch: Können wir ein kleines Sommerfest machen, vielleicht wenigstens eine gemeinsame Wanderung.“ Die Hoffnung ist, dass das irgendwann im Laufe des Sommers doch noch möglich sein wird.
