Traditionelle Möhnensitzung der Mokkakännchen Ohlenberg
Karneval mit Herz: Traditionsreiche Möhnensitzung
Kasbach. Am Samstag, den 7. Februar luden die Möhnen vom Mokkakännchen zur traditionellen Möhnensitzung ins Bürgerhaus nach Kasbach ein. Beim gemütlichen Kaffeeklatsch erwartete die Gäste ein abwechslungsreiches Programm, dass von Beginn an für beste Unterhaltung und ausgelassene Stimmung sorgte.
Eröffnet wurde die Sitzung von Sitzungspräsidentin Anja Stöcker, gemeinsam mit der Kinderprinzessin Mia I. und ihren Adjutantinnen Mira und Tilda, die mit viel Charme den karnevalistischen Nachmittag einläuteten. Im Anschluss standen besondere Ehrungen auf dem Programm. Anna Knopp, die den Verein auch 10 Jahre als Obermöhn geprägt hat, ist seit 70 Jahren aktiv im Verein und Doris Rott bereits seit 60 Jahren, wurden gebührend gefeiert.
Mit dem Start der Möhnenparty nahm das Programm richtig Fahrt auf. Kerstin Kreutz und Babsi Engels sorgten mit spirituellen Bewegungen zunächst für die nötige körperliche Ertüchtigung. Danach versuchte Irmgard Rings am Bankautomaten (mit der Stimme von Waltraud Schäfer), Geld für die Party zu organisieren - leider erfolglos, sehr zur Belustigung des Publikums. Ein weiteres Highlight war der Auftritt von Elke Köster, die als Oktopus, gemeinsam mit den tanzenden Möhnen die Bühne in eine lilafarbene Unterwasserwelt verwandelte und dabei der Frage nachging: Wie viele Hände hat eigentlich der Oktopus? Unterstützt wurden die Möhnen beim Einstudieren dieses Auftritts von Annette Lorscheid.
Im weiteren Verlauf der Sitzung heizten zahlreiche Gastvereine dem Publikum ordentlich ein. Die Kleine- und Große Prinzengarde begeisterte mit stimmungsvollen Tänzen, ebenso Prinzessin Sabine aus Hünnije mit Gefolge, die Erpeler KG, mit Prinzenpaar und Tanzgarde sowie das Männerballett „Die Heidchenländer“. Bevor die Band Schmitz Marie später alle von den Stühlen riss, präsentierten die Kürassiere aus Vettelschoss ihr beeindruckendes Programm.
Eine besondere Aufgabe nahmen sich anschließend die Möhnen vor. Sie wollten den Interpreten für den ESC finden. Zwar blieb der Erfolg aus, doch der Spaßfaktor war riesig und das Publikum feierte jeden einzelnen Auftritt. Ein weiterer Höhepunkt waren die Auftritte der Tanzflöhe Ohlenberg, die mit den MiniFlöhen formvollendete Gardetänze darboten. Die Showtanzgruppe verwandelte den Saal anschließend in eine glamouröse „Golden-Twenties“ – Showbühne und fesselte das Publikum mit eindrucksvollen Hebungen und tänzerischer Höchstleistung.
Natürlich durfte auch der traditionelle Möhnentanz nicht fehlen, der die Gäste diesmal ins Weltall entführte und sogar einen Gasttänzer aufsammelte. Die Idee dazu sowie die tänzerische Gestaltung übernahm Nina Engels, selbst aktiv bei den Tanzflöhen.
Zum großen Finale verwandelten sich die Möhnen in Lokführer und bildeten den „Zug ohne Bremsen“. Mit einer ausgelassenen Polonaise, großem Dank an alle Mitwirkenden und einem begeisterten Publikum endete die Sitzung. Verbunden wurde der Abschluss mit dem Wunsch, sich im nächsten Jahr – bereits am 30. Januar 2027 - an gleicher Stelle wiederzusehen. Danke an alle, die diese Möhnensitzung zu einem unvergesslichen Erlebnis gemacht haben.
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