Allgemeine Berichte | 09.01.2017

Katzenpopulation präventiv kontrollieren

Kastrationswochen für Katzen

Katzenkastration 2017: eine gemeinsame Aktion des Tierschutzvereins Andernach mit Tierärzten aus dem Raum Mayen-Koblenz

Eine Kastration klingt im ersten Moment schrecklich - ist aber der einzige Weg, Katzen eine Lebensgrundlage zu sichern. privat

Andernach/Mülheim-Kärlich. Wie in jedem Jahr soll eine Katzenkastrationsaktion ab Januar im Zeitraum vom 23. Januar bis 11. Februar durchgeführt werden, um die unkontrollierte Vermehrung freilaufender Katzen einzudämmen. Leider führt die fehlende Kastration von vielen Katzen immer stärker zu dem beobachtbaren Bild des Katzenelends. Für den Tierfreund bietet sich zu oft ein Bild von elendig verkommenen und halb verhungerten Katzen, oft geplagt von Krankheiten und befallen von Flöhen und Würmern. Jeder unkastrierter Kater kann bei seinen nächtlichen Streifzügen das Katzenelend vergrößern. Jede frei lebende Katze setzt ihre schutzlosen Jungen durch das unverantwortliche Handeln von Menschen großem Elend aus. Eine Ernährung durch das frei lebende Muttertier ist in keinem Fall gesichert. Angenommen eine Katze bekommt wenigstens zweimal im Jahr Junge und ihr Nachwuchs jeweils fortschreitend auch, ergibt dies rechnerisch nach einem Zeitraum von zehn Jahren die stattliche Anzahl von mehr 200 Millionen Tieren. Es gibt für Tierfreunde - und das sollte ein Katzenbesitzer sein - nur einen Weg das Katzenelend einzudämmen, nämlich den der Kastration. Für den Tierarzt ist die Kastration ein routinemäßiger Eingriff und somit für das Tier ungefährlich. Der Tierschutzverein Andernach u.U.e.V. und Tierärzte aus dem Raum Mayen Koblenz beteiligen sich an der Aktion des Deutschen Tierschutzbundes und unterstützen diese finanziell. Berechtigt zur Beantragung des Zuschusses sind Tierbesitzer, denen die finanziellen Mittel fehlen, um ihre Katze oder ihren Kater kastrieren zu lassen. Außerdem erfolgt eine Kennzeichnung und Registrierung ihres Tieres. Folgende Tierarztpraxen haben bereits ihre Beteiligung an der Aktion zugesagt: Tierarztpraxis Kathrin Bau, August-Horchstr. 19, Polch; Tierarztpraxis Dr. Irmgard Glöckner-Groll, Metternicher Weg 2 – 5, Münstermaifeld; Tierarztpraxis Dres. Anja Becker und Marion Hornkamp, In der Stier 1, Lonnig. Den Antrag für einen Zuschuss können Sie auf der Homepage des Tierheims, www.tierheim-andernach.de, herunterladen oder bei ihrem Tierarzt erhalten. Tierheim Andernach, Augsbergweg 62, Tel. (0 26 32) 4 43 43 - Öffnungszeiten täglich von 14 bis 17 Uhr Spendenkonto: IBAN DE97 5765 0010 0020 0054 43.

Eine Kastration klingt im ersten Moment schrecklich - ist aber der einzige Weg, Katzen eine Lebensgrundlage zu sichern. Foto: privat

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