Allgemeine Berichte | 06.10.2020

SV Niederbachem und ISC AlHilal Bonn setzen ein gemeinsames Zeichen gegen Rassismus

Kein Platz für Rassismus und Intoleranz

SV Niederbachem: Kein Platz für Rassismus.Quelle: SV Niederbachem

Niederbachem. Kürzlich kam es im Sportpark Pennenfeld zur A-Jugend Begegnung ISC Al Hilal Bonn gegen SV Niederbachem. Vor Beginn des Spiels setzten die beiden Mannschaften mit ihren Trainern und Vereinsverantwortlichen ein wichtiges sportliches und gesellschaftliches Zeichen.

Der 1. Vorsitzende des ISC Al Hilal Bonn, Younis Kamil, sowie der Geschäftsführer und Jugendleiter des SV Niederbachem, Marc Plaetrich, hielten jeweils eine kurze Ansprache an beide Teams. Im Amateursport gebe es zu viele Ressentiments, Ausgrenzung, Unsportlichkeiten, Beleidigungen, sowie Intoleranz gegenüber Andersdenkenden, Andersgläubigen, Menschen mit Migrationshintergrund, Menschen mit dunkler Hautfarbe oder eine homosexuellen Orientierung. Der SV Niederbachem und der ISC Al Hilal Bonn stehen für Offenheit, Toleranz und Integration aller, die am gemeinsamen Sport teilnehmen möchten. Marc Plaetrich dankte Younis Kamil für die gemeinsame Aktion: „Wir sind nicht nur Nachbarvereine, uns eint noch viel mehr. In beiden Clubs spielen Kinder- und Jugendliche, sowie Erwachsene, aus mehr als dreißig Ländern. Als Vereinsführung haben wir eine gesellschaftliche Verantwortung und müssen daher darauf hinwirken, dass es in unserer Mitte keinen Hass, keinen Rassismus und keine Intoleranz geben kann.

Unsere Jugendspieler sind es, die zeitnah in den Seniorenbereich gehen. Sie sind die Generation, die das vorleben muss, was eigentlich selbstverständlich sein sollte: Die Offenheit für alle, denn wir sind Menschen.“

Younis Kamil ergänzte: „Der Fußball eignet sich ideal, um über Themen, wie Rassismus, Toleranz und Interkulturalität zu sprechen. Wie wir auf dem Platz miteinander umgehen zeigt, wie wir in der Gesellschaft miteinander umgehen werden. Deshalb sollten wir im Kleinen, wie im Großen Respekt und Wertschätzung vorleben und unseren Jugendspielern vermitteln.“

SV Niederbachem: Kein Platz für Rassismus.Quelle: SV Niederbachem

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