Vorschulkinder der Kita Chateau Renault sagen Mundbakterien den Kampf an
Keine Chance für Karius und Baktus bei den „Maulwürfen“
Mülheim. Die Vorschulkinder der Kita Chateau Renault Mülheim besuchten im Zuge der Themenbereiche „Zahngesundheit“ und „Gesunde Ernährung“ die Zahnarztpraxis von Dr. Welsch in Mülheim Kärlich. „Gibt es Karius und Baktus wirklich?“ Dieser Frage wollten die Vorschulkinder der Maulwurfgruppe einmal genauer auf den Grund gehen („Zahn fühlen“), nachdem sie die Geschichte des gleichnamigen Buchs gelesen hatten. Da bot es sich an, dass Dr. Welsch auch in diesem Jahr wieder dazu einlud, seine Zahnarztpraxis zu besuchen. Bereits im Wartezimmer wurden die Kinder freundlich empfangen und erste Fragen beantwortet. Im Anschluss daran ging es für die zukünftigen Schulkinder darum, ein Gespür dafür zu entwickeln, welche Lebensmittel sie häufig essen sollten und auf welche gegebenenfalls auch einmal verzichtet werden könnte. In einer Art „Zuordnungs-Spiel“ durften sie gesunde und weniger gesunde Lebensmittel voneinander trennen und bekamen zudem eine ungefähre Vorstellung davon vermittelt, wie viel Zucker in einigen Nahrungsmitteln enthalten ist. So enthält der beliebte Schokoladen-Brotaufstrich vieler Kinder ca. 80 Stück Würfelzucker pro 450g Glas. Aber auch vermeintlich gesunde Nahrungsmittel wie Fruchtsäfte oder fertig zubereitetes Müsli aus dem Supermarkt enthalten jede Menge Zucker. In diesem Zusammenhang machte Dr. Welsch jedoch noch einmal darauf aufmerksam, dass es keine verbotenen Lebensmittel gäbe, sondern es komme vor allem auf die Verzehrmenge zuckerhaltiger Nahrungsmittel an.
Im zweiten Abschnitt ging es für die Kindergarten-Ältesten dann in die Behandlungsräume der Praxis.
Die ungewohnte Atmosphäre war den Kindern anzumerken, doch schnell konnten ihnen die Arzthelferinnen kleinere Ängste und Unsicherheiten nehmen. Sie durften die „Fahrkünste“ des Behandlungsstuhls testen und bekamen im Anschluss daran eine „Zaubertinte“ auf ihre Zähne gepinselt. Mit deren Hilfe sollte den Kindern verdeutlicht werden, an welchen Stellen sie sich bereits viel Mühe mit dem Putzen geben und wo vielleicht noch ein bisschen nachgeholfen werden könnte.
Dies konnten sie gleich danach in die Tat umsetzen, indem sie zunächst einmal an einem großen Gebiss die richtige Zahnputztechnik erprobten und im nächsten Schritt das Gelernte an den eigenen Zähnen umsetzten. So wurden die Zähne wieder blitzeblank und die ungeliebten Bakterien Karius und Baktus müssen sich ein neues Zuhause suchen.
Die Arzthelferinnen konnten den Kindern schnell die Angst nehmen.
