Allgemeine Berichte | 08.11.2018

Gesellschafterversammlung der Katholischen KiTa Koblenz in Mayen

KiTas als Orte von Kirche

(V.l.n.r.): Mechthild Schabo (Aufsichtsratsvorsitzende), Angela Thelen (Steuerungsbüro Bistum Trier, Vertreterin des Mehrheitsgesellschafters), Boris Adams (Mitglied im Aufsichtsrat), Georg Binninger (Steuerungsbüro Bistum Trier, Vertreter des Mehrheitsgesellschafters), Willi Kaspari und Sabine Theisen (Geschäftsführung) bei der Gesellschafterversammlung.Bistum Trier

Mayen. 3335 Mitarbeitende in 164 Einrichtungen mit insgesamt fast 13.670 Plätzen für Kinder umfasst die Katholische KiTa gGmbH Koblenz. Sie ist damit einer der größten Arbeitgeber in Rheinland-Pfalz. Seit der Gründung vor 18 Jahren wächst der Träger mit Sitz in Mayen kontinuierlich. Durch die Umsetzung der Bistumssynode öffnen sich neue Entwicklungsmöglichkeiten.

In einem Impulsreferat sprach Elisabeth Beiling darüber, wie Kitas als Familienort von Kirche in der Pfarrei der Zukunft aussehen könnten. Die Pastoralreferentin widmet sich der lokalen Kirchenentwicklung im Dekanat Rhein-Wied und begleitet das Projekt in der Kita St. Margaritha in Neustadt / Wied. „Unsere Ausgangslage ist, dass sich Gesellschaft und Kirche verändert“, erklärte sie. Familien lebten vielfältige Lebensmodelle. Das Abschlussdokument der Synode ermutige zu Veränderungen. „Die Kirche der Zukunft wird vielfältige Formen der Vergemeinschaftung an verschiedenen Orten bieten“, erklärte Elisabeth Beiling, die vier Jahre im Synodenbüro arbeitete. Dazu können auch Kitas zählen: Sie orientieren sich an vielfältigen Lebensformen. „Die Pfarrei will einen Ort schaffen, an dem Familien auf ihre eigene Art und Weise Kirche sein können.“ Konkrete Formate konnte Elisabeth Beiling noch nicht nennen, da diese gemeinsam mit den Kindern, Müttern und Vätern entstehen sollen. „Hier wird eine experimentelle Kirchenentwicklung durch eine Sozialraumorientierung stattfinden“, erklärte sie. Das Projekt solle aber keine zusätzliche Belastung für das Kita-Team darstellen, betonte sie.

Bei der Versammlung, an der viele Mitglieder von Verwaltungsräten teilnahmen, wurden kritische Wortbeiträge zur Synodenumsetzung gestellt. „Mein Eindruck ist, dass viele Sorgen und Vermutungen geäußert werden, die unbegründet sind“, sagte Mechthild Schabo als Aufsichtsratsvorsitzende der gGmbH. Sie ging auf den Fakten-Check zur Umsetzung der Synode ein, der die eine oder andere Befürchtung aufheben könne.

Das Einzugsgebiet der Katholischen KiTa gGmbH Koblenz umfasst 13 Pfarreien der Zukunft. „Zum heutigen Zeitpunkt empfehlen wir, vor einer Änderung des Gesellschaftsvertrags die endgültige Entscheidung über die Vermögensverwaltung in den Pfarreien der Zukunft abzuwarten“, sagte Boris Adams im Namen des Aufsichtsrates. Nach dieser Entscheidung sei neu zu überlegen, mit welcher Zielrichtung der Gesellschaftsvertrag an die neue Pfarreienstruktur im Bistum Trier angepasst werden soll. Des Weiteren berichtete die Geschäftsführung an diesem Abend über Neuerungen und Entwicklungen in der Gesellschaft sowie den Fachkräftemangel, der nach wie vor eine große Herausforderung für die Kindertageseinrichtungen ist.

Der Mehrheitsgesellschafter der Katholischen KiTa gGmbH ist das Bistum Trier. Mitgesellschafter sind die katholischen Kirchengemeinden, in deren Pfarrgebiet die Kindertageseinrichtungen liegen und die ihre Kindertageseinrichtungen an die Gesellschaft übertragen haben sowie der Caritasverband Rhein-Mosel-Ahr. Vertreterinnen und Vertreter des Mehrheits- und der Mitgesellschafter bilden den Aufsichtsrat.

Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.kita-ggmbh-koblenz.de.

Pressemitteilung der

Katholischen KiTa gGmbH

Koblenz

(V.l.n.r.): Mechthild Schabo (Aufsichtsratsvorsitzende), Angela Thelen (Steuerungsbüro Bistum Trier, Vertreterin des Mehrheitsgesellschafters), Boris Adams (Mitglied im Aufsichtsrat), Georg Binninger (Steuerungsbüro Bistum Trier, Vertreter des Mehrheitsgesellschafters), Willi Kaspari und Sabine Theisen (Geschäftsführung) bei der Gesellschafterversammlung.Foto: Bistum Trier

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