Allgemeine Berichte | 04.07.2022

Urmitzer Kinder ließen beim Schulfest weiße Tauben aufsteigen

Kinder brauchen Frieden

Als Höhepunkt durften gegen Ende des Festes einige Kinder aus dem ersten Schuljahr unter Anleitung von Brieftaubenzüchter Bernhard Niekrawietz 22 Tauben in den Himmel aufsteigen lassen. Foto: privat

Urmitz. Am letzten Samstag im Juni konnte auf dem Schulhof der Grundschule St.Georg in Urmitz-Rhein von der Schulgemeinschaft endlich wieder ein großes Schulfest ganz ohne Corona-Einschränkungen gefeiert werden- dieses Mal unter dem Motto „Kinder brauchen Frieden“. Zunächst begrüßten die Kinder ihre Gäste – darunter auch Ortsbürgermeister Norbert Bahl und die Beigeordnete Marion Höfer - mit dem Lied „Viele kleine Leute“, das sie überwiegend im beliebten Schul-T-Shirt mit dem Drachenlogo gekleidet vortrugen.

Schulleiter Thomas Rauch erläuterte dann, dass das Motto aufgrund des Ukraine-Krieges und der Ankunft zweier Mädchen gewählt wurde, die aus dem Kriegsgebiet mit ihrer Mutter hierher geflüchtet sind und in Urmitz und an der Schule eine neue Wohn- und Lernumgebung gefunden haben. Bei schönem sommerlichem Wetter konnten sich die Kinder dann an mehreren Stationen mit den unterschiedlichsten Angeboten zum Thema Frieden, friedliches Miteinander und gemeinsames Spielen beschäftigen. So gab es die Möglichkeit, Friedenstauben zu basteln, vieles Wissenswertes über Tauben und Brieftauben zu erfahren, bunte Handabdrücke für den Frieden an die Schulhofmauer zu malen, an einem Quiz zum Thema Kinderrechte teilzunehmen oder in Gruppen gemeinsam möglichst hohe „Friedenstürme“ zu bauen. Auch bei Kooperationsspielen und einem Vertrauensparcours waren Teamwork und Geschicklichkeit gefragt. Als Höhepunkt durften gegen Ende des Festes einige Kinder aus dem ersten Schuljahr unter Anleitung von Brieftaubenzüchter Bernhard Niekrawietz 22 Tauben in den Himmel aufsteigen lassen, die symbolisch die Friedenswünsche der Kinder in die Welt dorthin bringen sollten, wo sie dringend gebraucht werden.

Außerdem war auch wieder der Spritzenwagen der Jugendfeuerwehr eine besondere Attraktion für die Kinder, die sich im Umgang mit einem Feuerwehrschlauch versuchen konnten, um damit die auf Tischen aufgestellten Dosen abzutreffen. Nicht zuletzt an der Kletterstation des THW, bei der besonders gewandte Kinder mit Seilen gesichert auf bis zu 20 gestapelte Kisten steigen konnte herrschte großer Andrang.

Für leckeres Essen und kalte Getränke wurden von den zahlreichen Helfern aus der Elternschaft der Grundschule gesorgt, die an den Verpflegungsständen für Kaffee und selbst gebackene Kuchen, Salate, Würstchen, frische Brezeln und natürlich auch Eis gesorgt hatten.

Das Fest wurde von den Firmen Bofrost, Malerbetrieb Wilhelmi, Blumen Risse und Nahkauf mit Spenden unterstützt. Für die ausgezeichnete Organisation der Stände waren ein Team aus Schulelternbeirat (SEB), Förderverein und Elternsprecherinnen verantwortlich. Alle Beteiligten, ob Kinder, Lehrerteam, Eltern oder Gäste konnten sich über ein rundherum gelungenes Fest freuen, bei dem kleine und große Leute viel Spaß und Unterhaltung hatten, sich dabei aber auch mit einem aktuellen ernsten Thema auseinandersetzten.

In der Woche vor und nach dem Fest wurden an der Schule daher zahlreiche Lebensmittelspenden sowohl für Not leidende Menschen in der Ukraine als auch an den Tafeln hierzulande gesammelt.

Der Reinerlös des Festes wird vom engagierten Förderverein der Schule für pädagogische Projekte wie eine Trommel-Projektwoche im September, die Bezuschussung von Klassenfahrten sowie Neuanschaffungen für die Schülerbücherei eingesetzt.

Als Höhepunkt durften gegen Ende des Festes einige Kinder aus dem ersten Schuljahr unter Anleitung von Brieftaubenzüchter Bernhard Niekrawietz 22 Tauben in den Himmel aufsteigen lassen. Foto: privat

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