Allgemeine Berichte | 22.08.2016

Ferienfreizeit der evangelischen Kirche Dierdorf-Raubach endete mit einer tollen Zirkusshow

Kinder entdeckten spielerisch ihre Talente

Kinder entdeckten spielerisch ihre Talente

Elgert. Kinder sind einfach die besten Zirkusartisten - dies sah man wieder bei der Premierenvorstellung der evangelischen Kinderferienaktion am vergangenen Samstag in der Festhalle Elgert. Eine Woche lang hatte Waltraud Franzen im evangelischen Gemeindehaus in Dierdorf mit den Kindern geübt. Artistik, Jonglage, Balancieren auf dem Seil, Zaubern und vieles mehr.

Am Samstag fand dann in Elgert die große Abschlussvorstellung statt. Die Halle war voll, alle Eltern der 25 teilnehmenden Kinder wollten ihre Jüngsten als Stars in der Manege erleben. Und sie wurden nicht enttäuscht.

Zirkus eignet sich besonders dafür, dass Kinder ihre persönlichen Fähigkeiten entdecken und entwickeln können. Egal, ob man sehr geschickt, sportlich, lustig, stark, musikalisch oder mutig ist, ob man gut Bilder malen oder Texte schreiben kann, technisch begabt ist oder Musik schneiden kann - im Zirkus sind alle diese Fähigkeiten gefragt. Waltraud Franzen hatte es in der Ankündigung für die Ferienfreizeit so formuliert: „Wer Lust hat, gemeinsam mit anderen seine Kreativität zu entdecken und weiter zu entwickeln, Spaß hat, Neues auszuprobieren und Zirkus, Menschen und Gemeinschaft liebt, der ist bei dieser Freizeit richtig.“

Für das Event konnte Waltraud Franzen einen „echten Profi“ gewinnen, nämlich Udo Mandelkow alias „Clown Udini“. Mandelkow ist Clown, Zauberkünstler und Comedian, er leitete wort- und gestenreich durch die Vorführung in Elgert und erklärte den gespannt die Schaunummern verfolgenden Eltern Hintergründe zu den einzelnen Nummern.

Neugierig auf alle Möglichkeiten

Waltraud Franzen ist die hauptamtliche Jugendleiterin der evangelischen Kirche in Dierdorf und Raubach. Sie erklärt: „Es haben 25 Kinder an der Ferienfreizeit teilgenommen. Sie fand die ganze Woche statt, von Montag bis Freitag jeweils in der Zeit von 9 bis 15 Uhr. Teilgenommen haben Kinder von sechs bis elf Jahren. Ich habe beobachtet, dass die Kinder ganz viel erfahren und erleben wollten und ganz viele verschiedene Dinge machen wollten. Keiner wollte sich von Anfang an auf eine bestimmte Disziplin festlegen. Alle sind mal Einrad gefahren, haben das Jonglieren probiert und andere Sachen. Alle waren mit Begeisterung dabei. Die Kinder haben viele Dinge erlebt. Ich habe von den Eltern auch schon viele Rückmeldungen bekommen, wie voll mit Erlebnissen die Kinder abends nach Hause kamen und was sie alles erzählten. Den Donnerstag haben wir genutzt, alles zu bündeln, was die Kinder vorher ausprobiert haben, um eine Show daraus zu machen. Am Freitag haben wir das fleißig geübt und uns auf die Vorstellung am Samstag vorbereitet.“

Spektakuläre Zauber-Acts

Gezeigt wurden verschiedene Zauber-Acts, darunter auch die spektakuläre Nummer mit der zersägten Jungfrau. Es gab Seiltanz, Jonglage, Tanz und Einradfahren. „Es ist ein sehr buntes Programm“, sagte Waltraud Franzen vor der Vorstellung. Bei der Vorbereitung hatte ihr „Clown Udini“ (Udo Mandelkow) von den Udinis aus Lahrbach geholfen. Außerdem unterstützt wurde Waltraud Franzen von Uli Muders aus Elgert, bekannt als Vorsitzende des Einradvereins in Dierdorf, und vier Jugendliche aus der evangelischen Kirchengemeinde haben bei den Vorbereitungen geholfen. „Darüber“, sagt Waltraud Franzen, „habe ich mich sehr gefreut“. Schon im Mai gab es die ersten Treffen der Helfer. In den Sommerferien haben alle an zwei Tagen an einer Fortbildung teilgenommen, wo die Gruppe selbst die Zirkusdisziplinen erlernte.

Auch in Zukunft wird die evangelische Kirche Dierdorf/Puderbach in den Sommerferien Freizeiten anbieten. „Aber nicht immer Zirkusfreizeiten“, sagt Waltraud Franzen, denn „dass ist schon ein sehr aufwendiges, sehr besonderes Projekt“. Auch während der Schulzeit bietet die Kirche einiges für Kinder an: Montagsnachmittags gibt es den Kids-Club für Grundschulkinder (von 15 bis 17 Uhr) und mittwochs den Youth-Club für Kinder ab dem fünften Schuljahr (von 16 bis 18 Uhr). Teilgenommen an der Zirkusfreizeit haben Kinder aus Dierdorf, Elgert, Raubach, Großmaischeid, Stebach, Brückrachdorf, Meinborn und sogar ein Kind aus Bergheim.

Kinder entdeckten spielerisch ihre Talente
Kinder entdeckten spielerisch ihre Talente

Kinder entdeckten spielerisch ihre Talente

Kinder entdeckten spielerisch ihre Talente

Kinder entdeckten spielerisch ihre Talente

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Kommentare
Bildergalerien
Neueste Artikel-Kommentare
  • Julia Doll : Lieber Roman, ja absolut, sehe ich ganz genauso
  • Roman Bermel: Hallo Julia. Du hast vollkommen recht. Ich habe lange bei euch gearbeitet und bin auch heute noch in der Grundschule unterstützend tätig. Ich kann nicht feststellen, dass weniger Unterstützung notwendig ist, eher das Gegenteil ist der Fall.
  • Ignaz Wrobel: Bedauerlich und fragwürdig finde ich, dass offenbar nicht die konstruktive Mitarbeit (!!!) in kommunalen Gremien zur grundlegenden Mitwirkung bei solchen Entscheidungen gesucht wird. Ich würde mich...
  • W. Harkort: Danke für diesen Kommentar. Gab es auch Einwendungen wegen seltener Ameisen? Irgendwann in naher Zukunft werden diese Leute ihre Entscheidung bereuen. Dann ist es aber zu spät.
  • Walter Knieps: Warum erst jetzt ?!?!
Rund um´s Haus
Dauerauftrag 2025
Innovatives rund um Andernach
10 Jahre NoWi Bau
Azubispots Bad Neuenahr 2026
Media-Auftrag 2026/27
Grünpflegedienst
Heizöl/Diesel/Holzpellets
Zukunft trifft Tradition KW 18
Innovatives rund um Andernach
Empfohlene Artikel
Meckenheim geht beim Fußverkehrs-Check mit, von links: Christoph Overs, Leiter der Geschäftsstelle und der Koordinierungsstelle Zukunftsnetz Mobilität NRW Rheinland, die städtische Mobilitätsmanagerin Liena Humke, Umweltplanerin und Mobilitätsmanagerin Nele Allerchen, Bürgermeister Sven Schnieber und der Minister für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes NRW Oliver Krischer. Foto: go.Rheinland GmbH / Smilla Dankert
69

Meckenheim. Es ist die umweltfreundlichste Fortbewegungsart der Welt. Deshalb soll das Gehen in Meckenheim nun mehr Aufmerksamkeit bekommen: Beim landesweiten Wettbewerb um einen professionellen „Fußverkehrs-Check“ wurde Meckenheim vom Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen und dem Zukunftsnetz Mobilität NRW als teilnehmende Stadt ausgewählt.

Weiterlesen

Weitere Artikel
Auch ein historisches Feuerwehrfahrzeug konnte besichtigt werden. Foto: DU
17

Feuerwehr Bad Bodendorf öffnete ihre Türen

Beliebtes Familienfest bot Einblicke in Technik und Einsatz

Bad Bodendorf. So, wie die Menschen froh sind, wenn sie von der Feuerwehr Hilfe in den unterschiedlichsten Notsituationen erfahren, freut sich die Feuerwehr – sozusagen im „Gegenzug“ - über regen Besuch ihrer Veranstaltungen. Das früher oft gehörte Motto „Wir kommen zu ihnen, wenn es brennt, kommen sie zu uns, wenn wir feiern“, nahmen sich am Maifeiertag zahlreiche Bürgerinnen und Bürger aus Bad Bodendorf,...

Weiterlesen

Foto: Kaikoro – Adobe Stock
612

Boppard/Emmelshausen. Auf der A61 zwischen Emmelshausen und Boppard befinden sich zwei Hunde auf der Fahrbahn. Dies meldet der ADAC. Verkehrsteilnehmende in beiden Fahrtrichtungen sollten also vorsichtig fahren. BA

Weiterlesen

Dauerauftrag 2026
Essen auf Rädern
Kreishandwerkerschaft
Imageanzeige
Holz Loth-Entsorgung
Dachdecker (m/w/d)
Anzeige Uhren Vintage
Minijob
Innovatives rund um Andernach
Anzeige Show Alive
Aktionstage 5.-7. Mai
Zukunft trifft Tradition KW 18
Stellenanzeige
Arbeiten bei van roje
125 jähriges Jubiläum Moses - Aktionsanzeige
Nachruf Karl-Heinz Knops
Imageanzeige Löhr Meckenheim