Ferienfreizeit der evangelischen Kirche Dierdorf-Raubach endete mit einer tollen Zirkusshow
Kinder entdeckten spielerisch ihre Talente
Elgert. Kinder sind einfach die besten Zirkusartisten - dies sah man wieder bei der Premierenvorstellung der evangelischen Kinderferienaktion am vergangenen Samstag in der Festhalle Elgert. Eine Woche lang hatte Waltraud Franzen im evangelischen Gemeindehaus in Dierdorf mit den Kindern geübt. Artistik, Jonglage, Balancieren auf dem Seil, Zaubern und vieles mehr.
Am Samstag fand dann in Elgert die große Abschlussvorstellung statt. Die Halle war voll, alle Eltern der 25 teilnehmenden Kinder wollten ihre Jüngsten als Stars in der Manege erleben. Und sie wurden nicht enttäuscht.
Zirkus eignet sich besonders dafür, dass Kinder ihre persönlichen Fähigkeiten entdecken und entwickeln können. Egal, ob man sehr geschickt, sportlich, lustig, stark, musikalisch oder mutig ist, ob man gut Bilder malen oder Texte schreiben kann, technisch begabt ist oder Musik schneiden kann - im Zirkus sind alle diese Fähigkeiten gefragt. Waltraud Franzen hatte es in der Ankündigung für die Ferienfreizeit so formuliert: „Wer Lust hat, gemeinsam mit anderen seine Kreativität zu entdecken und weiter zu entwickeln, Spaß hat, Neues auszuprobieren und Zirkus, Menschen und Gemeinschaft liebt, der ist bei dieser Freizeit richtig.“
Für das Event konnte Waltraud Franzen einen „echten Profi“ gewinnen, nämlich Udo Mandelkow alias „Clown Udini“. Mandelkow ist Clown, Zauberkünstler und Comedian, er leitete wort- und gestenreich durch die Vorführung in Elgert und erklärte den gespannt die Schaunummern verfolgenden Eltern Hintergründe zu den einzelnen Nummern.
Neugierig auf alle Möglichkeiten
Waltraud Franzen ist die hauptamtliche Jugendleiterin der evangelischen Kirche in Dierdorf und Raubach. Sie erklärt: „Es haben 25 Kinder an der Ferienfreizeit teilgenommen. Sie fand die ganze Woche statt, von Montag bis Freitag jeweils in der Zeit von 9 bis 15 Uhr. Teilgenommen haben Kinder von sechs bis elf Jahren. Ich habe beobachtet, dass die Kinder ganz viel erfahren und erleben wollten und ganz viele verschiedene Dinge machen wollten. Keiner wollte sich von Anfang an auf eine bestimmte Disziplin festlegen. Alle sind mal Einrad gefahren, haben das Jonglieren probiert und andere Sachen. Alle waren mit Begeisterung dabei. Die Kinder haben viele Dinge erlebt. Ich habe von den Eltern auch schon viele Rückmeldungen bekommen, wie voll mit Erlebnissen die Kinder abends nach Hause kamen und was sie alles erzählten. Den Donnerstag haben wir genutzt, alles zu bündeln, was die Kinder vorher ausprobiert haben, um eine Show daraus zu machen. Am Freitag haben wir das fleißig geübt und uns auf die Vorstellung am Samstag vorbereitet.“
Spektakuläre Zauber-Acts
Gezeigt wurden verschiedene Zauber-Acts, darunter auch die spektakuläre Nummer mit der zersägten Jungfrau. Es gab Seiltanz, Jonglage, Tanz und Einradfahren. „Es ist ein sehr buntes Programm“, sagte Waltraud Franzen vor der Vorstellung. Bei der Vorbereitung hatte ihr „Clown Udini“ (Udo Mandelkow) von den Udinis aus Lahrbach geholfen. Außerdem unterstützt wurde Waltraud Franzen von Uli Muders aus Elgert, bekannt als Vorsitzende des Einradvereins in Dierdorf, und vier Jugendliche aus der evangelischen Kirchengemeinde haben bei den Vorbereitungen geholfen. „Darüber“, sagt Waltraud Franzen, „habe ich mich sehr gefreut“. Schon im Mai gab es die ersten Treffen der Helfer. In den Sommerferien haben alle an zwei Tagen an einer Fortbildung teilgenommen, wo die Gruppe selbst die Zirkusdisziplinen erlernte.
Auch in Zukunft wird die evangelische Kirche Dierdorf/Puderbach in den Sommerferien Freizeiten anbieten. „Aber nicht immer Zirkusfreizeiten“, sagt Waltraud Franzen, denn „dass ist schon ein sehr aufwendiges, sehr besonderes Projekt“. Auch während der Schulzeit bietet die Kirche einiges für Kinder an: Montagsnachmittags gibt es den Kids-Club für Grundschulkinder (von 15 bis 17 Uhr) und mittwochs den Youth-Club für Kinder ab dem fünften Schuljahr (von 16 bis 18 Uhr). Teilgenommen an der Zirkusfreizeit haben Kinder aus Dierdorf, Elgert, Raubach, Großmaischeid, Stebach, Brückrachdorf, Meinborn und sogar ein Kind aus Bergheim.
Artikel melden
Kreis Ahrweiler: Sorgen um Inklusion bei geplanten Kürzungen
- Julia Doll : Lieber Roman, ja absolut, sehe ich ganz genauso
- Roman Bermel: Hallo Julia. Du hast vollkommen recht. Ich habe lange bei euch gearbeitet und bin auch heute noch in der Grundschule unterstützend tätig. Ich kann nicht feststellen, dass weniger Unterstützung notwendig ist, eher das Gegenteil ist der Fall.
Seniorenheim in Mayen: Caritas entscheidet gegen Mayener Standort
- Ignaz Wrobel: Bedauerlich und fragwürdig finde ich, dass offenbar nicht die konstruktive Mitarbeit (!!!) in kommunalen Gremien zur grundlegenden Mitwirkung bei solchen Entscheidungen gesucht wird. Ich würde mich...
- W. Harkort: Danke für diesen Kommentar. Gab es auch Einwendungen wegen seltener Ameisen? Irgendwann in naher Zukunft werden diese Leute ihre Entscheidung bereuen. Dann ist es aber zu spät.
Erno Mahler erhält Walther-Lonnes-Plakette in Bad Neuenahr
- Walter Knieps: Warum erst jetzt ?!?!
Feuerwehr Bad Bodendorf öffnete ihre Türen
Beliebtes Familienfest bot Einblicke in Technik und Einsatz
Bad Bodendorf. So, wie die Menschen froh sind, wenn sie von der Feuerwehr Hilfe in den unterschiedlichsten Notsituationen erfahren, freut sich die Feuerwehr – sozusagen im „Gegenzug“ - über regen Besuch ihrer Veranstaltungen. Das früher oft gehörte Motto „Wir kommen zu ihnen, wenn es brennt, kommen sie zu uns, wenn wir feiern“, nahmen sich am Maifeiertag zahlreiche Bürgerinnen und Bürger aus Bad Bodendorf,...
Weiterlesen
Diez/Montabaur. Auf der A3 in Fahrtrichtung Köln besteht aktuell Gefahr durch ein brennendes Fahrzeug auf dem rechten und dem mittleren Fahrstreifen. Die Gefahrenstelle befindet sich zwischen der Anschlussstelle Diez und der Tankstelle Montabaur. Dies meldet der ADAC. BA
Weiterlesen
Blaulicht
A61: Zwei Hunde auf der Fahrbahn
Boppard/Emmelshausen. Auf der A61 zwischen Emmelshausen und Boppard befinden sich zwei Hunde auf der Fahrbahn. Dies meldet der ADAC. Verkehrsteilnehmende in beiden Fahrtrichtungen sollten also vorsichtig fahren. BA
Weiterlesen
