Allgemeine Berichte | 07.05.2016

Stadt Bendorf informiert

Kinder erkundeten Rettungswagen

Malteser Hilfsdienst war mit Einsatzfahrzeug zu Besuch in der Kita Stromberg

Die Kinder der Kita Stromberg machten große Augen, als sie erfuhren, was ein Rettungswagen alles kann. privat

Bendorf. Die Kinder der städtischen Kindertagesstätte Stromberg waren sehr aufgeregt, als ein Rettungswagen des Malteser Hilfsdienstes auf den Hof der Kita rollte.

Der Einsatzwagen war zum Glück nicht wegen eines Notfalls gekommen, sondern die fünf- bis sechsjährigen Kinder durften sich das „schnelle Auto mit dem Blaulicht“ in Ruhe ansehen. Die Rettungssanitäter Dirk Kremer und Alexander Hahn von der Malteser-Geschäftsstelle Bendorf nahmen sich viel Zeit, um die Funktionen des Wagens und der Ausrüstung kindgerecht zu erklären. So konnten die Kinder beispielsweise den Inhalt eines Rettungskoffers bestaunen, erfahren, wofür das EKG-Gerät benötigt wird oder sich auf die Rettungstrage legen.

„Wir möchten mit der Aktion den Kindern die Angst vor einem Krankenwagen nehmen, falls tatsächlich mal eine Fahrt damit notwendig werden sollte“, erklärt die Leiterin der Kita, Jessica Kantz. Aber Angst hatte zumindest bei der Vorführung der Geräte keines der Kinder. Stattdessen mussten die Rettungssanitäter viele neugierige Fragen beantworten. Die Malteser kooperieren schon seit vielen Jahren mit der Kita. So bieten die Rettungskräfte die alle zwei Jahre fällige Ersthelferschulung für die Erzieherinnen an. Im Juni wird es außerdem erstmalig einen Erste-Hilfe-Kurs geben, bei dem Eltern beispielsweise erfahren, was zu tun ist, wenn ihr Kind von einem Insekt gestochen wird oder unter Fieberkrämpfen leidet.

Jessica Kantz unterstreicht: „Ich möchte mich bei den Maltesern für ihren langjährigen Einsatz und ihre Hilfe bedanken, denn die Rettungskräfte sind ehrenamtlich tätig. Dirk Kremer und Alexander Hahn haben sich heute extra freigenommen, um bei uns sein zu können.“

Die Kinder der Kita Stromberg machten große Augen, als sie erfuhren, was ein Rettungswagen alles kann. Foto: privat

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