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KiJub arbeitete mit Forschungszentrum Monrepos zusammen

Kinder erlebten mit allen Sinnen die Altsteinzeit

30.07.2020 - 12:08

Neuwied. Mit allen Sinnen Erfahrungen über das Leben in der Altsteinzeit machen: Das konnten in den Sommerferien 18 Kinder am archäologischen Forschungszentrum und Museum für menschliche Verhaltensevolution auf Monrepos bei einer Freizeit des städtischen Kinder- und Jugendbüros. In zwei Kleingruppen begaben sich jeweils neun Kinder im Grundschulalter auf eine spannende Zeitreise zurück in die Altsteinzeit und beschäftigten sich mit den uralten Fähigkeiten der Menschheit, die uns noch heute von Nutzen sind.

Allen voran steht laut den Experten der Teamgeist, das „Wir-Gefühl“ einer Gruppe verleiht erst die Stärke, große Tiere zu erjagen, Feuer zu machen und sich gegen Feinde zu verteidigen.

Nachdem sich die beiden Stämme „Ahorn“ und „Schneller Pfeil“ gegründet hatten, fertigten die Gruppenmitglieder nach altsteinzeitlicher Handwerkskunst Amulette mit ihrem Gruppensymbol an. Fachmännisch angeleitet wurden sie dabei von Museumsleiter Frank Moseler und seiner Kollegin Anna Rosenthal, der wissenschaftlichen Vermittlerin des Museums.

Die beiden Fachleute lehrten den Stammesmitgliedern weitere Fertigkeiten der Altsteinzeitmenschen aus den Bereichen Kunst, Waffen, Jagd und natürlich das Feuermachen mit Feuerstein, Katzengold und Zunderpilz.

Dazu nutzten sie archäologisches Anschauungsmaterial und Naturmaterialien, die schon seinerzeit von Menschen genutzt wurden. Wichtig für das Überleben in der Altsteinzeit war es natürlich auch, sich in der Natur zurechtzufinden. Erlebnispädagogin Anke Bretthauer lud die Kinder daher ein, den Wald mit allen Sinnen zu erfahren.

Die Kinder sahen mit den Ohren wie eine Fledermaus, folgten ihrer Nase wie ein Wildschwein, sie fühlten, wie es sich in einem Rehbett liegt und schmeckten die Früchte und Samen des Waldes. Neben den Bildungsinhalten der Freizeit bescherten gemeinsame Gruppenspiele, bestes Wetter, ein Team aus engagierten ehrenamtlichen Betreuern und der schöne Standort der Freizeit am Museum Monrepos den Kindern eine unbeschwerte Zeit in harmonischer Atmosphäre. Die Organisatoren der Freizeit, Museumsleiter Frank Moseler und KiJub-Mitarbeiterin Esther Bitterling, blicken zufrieden auf eine gelungene Woche zurück und planen für die Sommerferien 2021 erneut eine gemeinsame Ferienfreizeit.

Weitere Infos gibt es unter www.kijub-neuwied.de oder monrepos.rgzm

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Tobias S.:
Herr Schmidt, in welcher Welt leben Sie? Gehen Sie raus und schauen sich die Wälder an. Das die Fichten sterben sieht man von weiten. Ja ich weiß, Fichten gehören hier nicht hin und wurden ihrer Meinung nach nur aus Profitgier gepflanzt. Es sind aber die Laubbäume in Mischwäldern die massiv leiden. Buche, Eiche, Birke, Kirsche alle zeigen mittlerweile Schäden in den Kronen. Was mich wirklich erschreckt, es passiert nicht nur dort wo es wirklich zu trocken ist, Hänge des Rhein- und Ahrtals, sondern auch auch in der Nähe zu Flüssen. Hier sollte der Grundwasserspiegel für eine ausreichende Wasserversorgung ausreichen, trotzdem lichten sich die Kronen und man sieht vermehrt welke Zweige. Den Bäumen wird es wohl einfach zu warm... Also hören Sie auf Waldsterben, Klimawandel, Dürre als Lobbyismus zu bezeichnen.
Titus von Unhold:
Da hat mal wieder ein Spezialexperte keine Ahnung. Das "Waldsterben 1.0" konnte verhindert werden weil binnen fünf Jahren weltweit(!) bei allen Industrieanlagen Entschwefelungsanlagen nachgerüstet werden mussten.
S. Schmidt:
Es gab noch nicht einmal ein Waldsterben 1.0, immer dieser Lobbyismus, hier spricht nur die Gier nach noch mehr Steuergeld. Den Wäldern ginge es Prima, wäre diese nicht Gnadenlos auf Profit (Holzernten) ausgelegt. (Ur)-Wäldern machen Trockenzeiten und Schädlinge bedeutend weniger aus!
Jesko:
Bloß kein Stück zur Normalität zurückkehren und den Bürgern in den harten Zeiten etwas zum Thema Freizeit oder Unterhaltung bieten. Stattdessen Investoren Gespräche und neue Gewerbegebiete fordern. Wie man die CDU kennt und liebt. Lobbyarbeit vor Bürgerinteressen stellen.
Gabriele Friedrich:
Wenn der Mann eine Sauftour durch Melsbach gemacht hat, war er in Kneipen und man kennt sich.Also haben andere ihn auch fahren "lassen". Das ist heute kein Kavaliersdelikt mehr. Ein Taxi gerufen, Schlüssel abgenommen- so macht man das. Schön doof- trotzdem.
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