Allgemeine Berichte | 24.08.2020

Grundschule Friedrichssegen startet nach Sommerferien wieder in den Schulbetrieb

Kinder freuen sich auf ein bisschen Normalität

Blick in den Unterricht der 2. Klasse: alle Kinder sitzen an einem eigenen Platz und die Tische stehen im vorgeschriebenen Sicherheitsabstand auseinander. Außerdem hat der Hausmeister der Schule, Jens Schnabel, für jedes Kind einen Mundschutzhalter gebaut, auf dem der Mundschutz des Kindes aufgehangen werden kann. Fotos: Alina Hillesheim / Stadtverwaltung Lahnstein

Lahnstein. Seit Anfang der Woche sind die Sommerferien zu Ende und der Schulbetrieb in Rheinland-Pfalz hat wieder begonnen. Inmitten der Corona-Pandemie sieht der jetzige Schulbetrieb allerdings ein wenig anders aus.

Wie ein Schulbetrieb unter den erforderlichen Hygienemaßnahmen aussehen kann, davon hat sich Lahnsteins Oberbürgermeister Peter Labonte selbst ein Bild gemacht: in der Grundschule in Friedrichssegen.

Bei einem Besuch bei Rektorin Petra Edel, die den Oberbürgermeister in der Grundschule in Empfang nahm, konnte sich der Stadtchef selbst einmal ein Bild davon machen, wie der „neue“ Schulalltag der Grundschule in Friedrichssegen aussieht.

„Natürlich halten wir uns an alle Regelungen und sind mittlerweile ein gut eingespieltes Team“, so Petra Edel, Rektorin der Grundschule in Friedrichssegen. „Unsere Kinder, vor allem die Kinder im Alter zwischen 7 bis 9 Jahren, halten sich hervorragend an die Regeln und haben keinerlei Probleme damit, eine Maske zu tragen. Im Gegenteil: gerne weisen die Kinder sich untereinander selbst darauf hin, sollte mal ein Kind einen kurzen Moment nicht an das Tragen seines Mund- und Nasenschutzes gedacht haben“, so Edel im Gespräch mit dem Oberbürgermeister. In der Grundschule in Friedrichssegen können aufgrund der räumlichen Kapazitäten und der doch eher „kleineren“ Klassen – die 1. Klasse umfasst 13 Kinder, die 2. Klasse 27 Kinder (hier wird die Klasse allerdings auf zwei Lehrerinnen aufgeteilt), in der 3. Klasse lernen 13 und in der 14. Klasse 19 Kinder, wobei es hier einen großen Raum mit einem kleineren angrenzenden Raum gibt in dem die Schüler – mit Abstand – unterrichtet werden können), alle Abstandsregelungen gut eingehalten werden, sodass bisher in diesem Schuljahr keine Homeschooling erforderlich ist.

Auch gibt es in der Schule weiterhin eine „Einbahnstraßenregelung“, obwohl es diese eigentlich laut den neuesten Hygienevorschriften nicht mehr geben müsste. „Aber wenn wir die Möglichkeit haben, weitere Sicherheitsvorkehrungen zum Schutz der Kinder und Lehrer einhalten zu können, dann machen wir das auch“, so die Rektorin. Neben dem normalen Schulbetrieb läuft auch der Ganztagsunterricht wieder regulär.

Pressemitteilung der

Stadt Lahnstein

Auf den Fluren herrscht die „Einbahnstraßenregelung“.

Auf den Fluren herrscht die „Einbahnstraßenregelung“.

Blick in den Unterricht der 2. Klasse: alle Kinder sitzen an einem eigenen Platz und die Tische stehen im vorgeschriebenen Sicherheitsabstand auseinander. Außerdem hat der Hausmeister der Schule, Jens Schnabel, für jedes Kind einen Mundschutzhalter gebaut, auf dem der Mundschutz des Kindes aufgehangen werden kann. Fotos: Alina Hillesheim / Stadtverwaltung Lahnstein

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