Allgemeine Berichte | 18.01.2020

Karnevalsfreunde Altenahr proklamierten neues Kinder-Dreigestirn

Kinder läuten Sitzungskarneval ein

Altenahr. „KinderMitMachKarneval“, kurz „KiMiMaKa“ wurde gefeiert und das mit vielen kleinen und größeren Jecken. Voller Stolz konnte mit Prinz Vili 1. (Babic), Bauer Timo 1. (Paffenholz) und Jungfrau Henriette 1.

(Henri Mathar) ein schmuckes und gar multikulturelles Kinder-Dreigestirn proklamiert werden. Prinz Vili hat zu 2/3 kroatische Wurzeln, wurde er doch 2009 in Zagreb als Sohn eines Kroaten und einer Halbkroatin geboren, wohnt seit 2010 aber in Altenahr, wo er auch die Ahrtalschule besucht. Zu seinen Hobbies zählt er Schlagzeug-Spielen, Fußball und Tennis. Durch Jungfrau Henriette fließt zu einem Viertel belgisches Blut, hat er doch einen Halbbelgier und eine deutsche Mutter als Eltern. Auch er wohnt in Altenahr, zählt derzeit 9 Jahre und besucht die Grundschule.

Der aktive Leichtathlet zählt Gitarrespielen, Singen, Tanzen und besonders Karneval zu seinen Hobbies. Bauer Timo ist zu 100 Prozent Altenburger, zählt 10 Jahre und besucht ebenfalls die Grundschule. Besonderen Spaß hat der stets lustig aufgelegte Judoka am Trompetespielen im Blasorchester Altenahr und beim Fußball mit seinen Freunden. Wertvolle Tipps für die Session holt er sich bei seinem Vater Josef, ehemals Bauer im ersten Altenburger Dreigestirn. Nach Ihrer Rede hatten sie für die zahlreich erschienen Jecken dann noch einen flotten Zumbatanz zu den Rythmen „Ola Ole“ von den Buure parat. Das Eis war nun gebrochen, so hatten die beiden Moderatoren Lukas Bongard und Michael Lahr nun leichtes Spiel, durch ein volles und lustiges Programm zu führen. Zahlreiche Tanzdarbietungen waren von den Gästen aus Kalenborn, Freisheim, Dernau und Kesseling, sowie den mittleren Funken der Altenahrer KG zu sehen.

Die Lachmuskeln wurden natürlich auch wieder kräftig massiert, so etwa beim Sketch „Missverständnis beim Überfall“, den die teilnehmenden Kinder selbst entwickelt und einstudiert hatten. Im Stück „Straßenhahn“ kam es zu allerlei Verwicklungen, nicht zuletzt um ein gefundenes Portemonnaie.

„Rumpelstilzchen, einmal anders“ bot eine musikalische Revue mit vielen Akteuren, darunter auch Kinder aus dem Publikum. Dass das Thema Klima auch bei KiMiMaKa angekommen ist, konnte man schon erkennen, als Moderator Lukas Bongard mit Greta-Perücke auf die Bühne trat.

Beim „ökologisch korrekten Banküberfall“ hatte der Bankräuber seine liebe Mühe, sein Vorhaben umweltgerecht umzusetzen, wurde er doch immer wieder an sein ökologisches Gewissen erinnert.

Zum Abschluss regnete es dann noch Kamelle für die Kinder.

Pressemitteilung

KG Karnevalsfreunde Altenahr 2002 e.V

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