Allgemeine Berichte | 13.11.2018

Wie in vielen Gemeinden vor allem des Rheinlandes zogen auch durch VG Unkel Martinszüge

Kinder sangen die Geschichte von der Mantelteilung des Heiligen

Mit Elefanten, Geparden und Zebras entführten Fackeln von Drittkässlern in die Savanne Afrikas. Fotos: DL

Unkel. Ausgesprochen tierisch ging es zu beim Sankt Martinszug in der Kulturstadt am Rhein. Lange bevor der Vorsitzende des Reitvereins Bruchhausen, Mike Hentschel, eingehüllt einen weiten roten Mantel mit goldglänzendem Helm auf dem Kopf auf den großen Parkplatz an der Schulstraße geritten kam, waren die ersten Martinsgänse an den Pavillons eingetrudelt, an denen der Förderverein der Grundschule „Am Sonnenberg“ Brezel und Würstchen anbot, während er Förderverein des Kindergartens für Getränke sorgte, wobei der Glühwein bei satten 16 Grad nicht so gefragt wie gut gekühlter Riesling. Die fast schon sommerlichen Abendtemperaturen hielten jedoch Stadtbürgermeister Gerhard Hausen nicht davon ab, ein dampfendes Getränk zu ordern, bevor er den großen Palettenberg inspizierte, der nach dem Martinszug durch die Altstadt Grundlage für ein loderndes Martinsfeuer sein sollte. „Früher haben wir ja auf dem Stux ein erheblich größeres abgebrannt, aber davon hatten die Kinder wenig. Die müssen doch aus sicherer Entfernung wenigsten noch die Wärme spüren und das Knistern des Holzes hören“, begründete er die Verlegung des Feuers auf den Parkplatz.

Nicht die großen weißen Vögel, deren Vorfahren der Legende nach den heiligen Mann verraten hatten, als er sich in ihrem Stall versteckte, um der Berufung zum Bischof zu entgehen, sorgten für eifriges Geschnatter bei der Begrüßung weiteren Federviehs. Das übernahmen um so lauter ihre jungen „Träger“ aus der 1c, bevor sich alle Teilnehmer an der Schulstraße aufstellten. Neben den Gänsen versammelten sich die Pinguine und Igel der anderen Erstklässler. Die bunten Krähen-„Paradiesvögel“ der 2a flohen vor den Gespenstern der 2b, die nur durch Zebras und Geparden, Elefanten, Nashörner und Giraffen in den Savannenlandschaften der 3a und b von den Fledermäusen der 3c getrennt wurden, während über allen die riesigen Libellen der 4b schwebten.

„Ich geh mit meiner Laterne und meine Laterne mit mir. Dort oben leuchten die Sterne und unten, da leuchten wir. Laternenlicht, verlösch mir nicht! Rabimmel, rabammel, rabum“, baten die Kinder, die gleich von drei Musikkapellen, den „Rheinklängen“ aus Ockenfels und aus Unkel sowie vom Bläserkorps der KG unterstützt wurden. Von Sternen war am dunklen Himmel allerdings wenig zu sehen, als sich die kleinen Laternenträger hinter dem heiligen Mann auf den Weg durch die Altstadt machten. DL

Den Pinguinen der 1c dürfte es viel zu warm gewesen sein.

Den Pinguinen der 1c dürfte es viel zu warm gewesen sein.

Mit Elefanten, Geparden und Zebras entführten Fackeln von Drittkässlern in die Savanne Afrikas. Fotos: DL

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