Kita am Familienzentrum St. Josef macht sich sonnenfit
Kinder sind besonders gefährdet
Rheinbach. Wenn die Sonne scheint, macht das Herumtollen im Freien doppelt so viel Spaß. Die Sonnenstrahlen machen gute Laune und geben Energie. Sie bergen aber auch Gefahren, denn zu viel UV-Strahlung führt zum Sonnenbrand. Kinder sind besonders gefährdet. Ihre Haut ist noch sehr dünn und hat noch keinen natürlichen Eigenschutz.
Jeder Sonnenbrand erhöht das Hautkrebsrisiko
Jeder Sonnenbrand im Kindesalter erhöht das Risiko, im Laufe des Lebens an Hautkrebs zu erkranken. Damit es nicht dazu kommt, führt die Krebsgesellschaft Nordrhein-Westfalen e.V. in Partnerschaft mit der Krankenkasse IKK classic die Aktion „SunPass“ für Kitas durch. Mit dabei sind Kindertagesstätten aus ganz NRW. Darunter auch die Kita des Familienzentrums St. Josef in Rheinbach-Wormersdorf.
Bei der Auftaktveranstaltung in den Räumen der Krebsgesellschaft NRW hatten die teilnehmenden Kitas aus der Region Nordrhein erste Gelegenheit, das „SunPass-Projekt“ kennenzulernen und sich auszutauschen. Ziel ist es, sowohl die Kitas als auch die Eltern im Umgang mit Sonnenschutz zu beraten und sie bei der konkreten Umsetzung von Maßnahmen zu unterstützen.
In der ersten Projektphase werden die Ausgangssituation sowie Möglichkeiten der einzelnen Kitas besprochen. Im Verlauf der Aktion finden dann Schulungen zur Hautkrebsprävention statt und eine Sonnenschutzvereinbarung wird erstellt. In dieser legt die Kita unter anderem fest, dass die stärkste Sonneneinstrahlung zur Mittagszeit gemieden wird, Kinder durch Kopf- und Nackenbedeckung sowie Sonnensegel vor UV-Licht geschützt und nicht bekleidete Hautpartien regelmäßig mit Sonnenschutzmitteln eingecremt werden.
Auszeichnung „SunPass-Kita“
Ergänzend erhält jede Kita speziell entwickelte Materialien, um den Kindern spielerisch den gesunden Umgang mit der Sonne zu vermitteln. Kitas, die alle Punkte der Sonnenschutzvereinbarung erfüllen, erhalten schließlich die Auszeichnung „SunPass-Kita“. Mit diesem „Siegel“ erklären sich die Kitas bereit, die Maßnahmen beizubehalten und kontinuierlich auf ihre Effektivität zu überprüfen. Pressemitteilung der
Krebsgesellschaft
Nordrhein-Westfalen e.V.
