Pflegefamilie werden

Kindern ein Zuhause geben

22.10.2021 - 14:37

Rheinbach. Kinder werden nicht von alleine groß. Vieles ist nötig, damit Aufwachsen gelingen kann.


Eltern haben eine wichtige und verantwortungsvolle Aufgabe in der Pflege und Erziehung ihrer Kinder. Aber das gelingt nicht immer.

Kinder können dann vorübergehend oder auch dauerhaft nicht mehr bei ihren Eltern leben. Vieles kann dazu führen, dass es Eltern nicht gelingt, die Lebensbedingungen so zu gestalten, dass die Kinder gut „groß“ werden können. Das können prekäre Lebensverhältnisse, eigene Krisen, Überforderung oder psychische Belastungen der Eltern sein.

Wenn leibliche Eltern nur vorübergehend nicht für ihre Kinder sorgen können, weil eine Krise entstanden ist und die Betreuung, Pflege und Erziehung des Kindes nicht mehr sichergestellt werden kann, benötigen die Kinder auch nur vorübergehend einen Platz in einer anderen Familie. Dann ist eine familiäre Bereitschaftsbetreuung notwendig.

Wenn aber die Lebensverhältnisse bei den leiblichen Eltern nicht stabilisiert werden können, benötigen die Kinder eine auf Dauer angelegte Form, die sogenannte Dauerpflege.

Dann werden Menschen gesucht, die Kindern ein neues Zuhause, einen sicheren Ort und ein stabiles familiäres Umfeld bieten, in dem sie ihrem Entwicklungsstand und ihren Bedürfnissen entsprechend versorgt, betreut und gefördert werden.

Diese Aufgabe können Paare, auch gleichgeschlechtliche, mit oder ohne eigene Kinder und Einzelpersonen aller Kulturkreise übernehmen.

Wer sich vorstellen können, ein Kind ein Stück auf seinem Lebensweg zu begleiten, ein Zuhause auf Zeit oder auf Dauer zu geben, kann gerne Kontakt zum zuständigen Jugendamt aufnehmen. Die dortigen Fachkräfte informieren gerne ausführlich und beantworten Fragen.

Für die Stadt Meckenheim: Christine Hilger Tel.: 02225 917 292, christine.hilger@meckenheim.de; Julia Hahn Tel.: 02225 917 288, julia.hahn@meckenheim.de.

Für die Stadt Rheinbach: Therese Müller Tel.: 02226 917 602, therese.mueller@stadt-rheinbach.de; Silke Burkard Tel.: 02226 917 607, silke.burkard@stadt-rheinbach.de.

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Kommentare

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Gabriele Friedrich:
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Gabriele Friedrich:
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Gabriele Friedrich:
Unfassbar, wie dämlich die Leute sind. Alkohol riecht man und wenn die 82 jährige nüchtern war, hätte sie nicht einsteigen sollen. Verantwortung liegt auch beim andern, das er einen gar nicht erst fahren lässt. Ich habe in solchen Fällen, wenn einer betrunken fahren wollte, den Schlüssel weggenommen....
 

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