Allgemeine Berichte | 22.10.2021

Pflegefamilie werden

Kindern ein Zuhause geben

Rheinbach. Kinder werden nicht von alleine groß. Vieles ist nötig, damit Aufwachsen gelingen kann.

Eltern haben eine wichtige und verantwortungsvolle Aufgabe in der Pflege und Erziehung ihrer Kinder. Aber das gelingt nicht immer.

Kinder können dann vorübergehend oder auch dauerhaft nicht mehr bei ihren Eltern leben. Vieles kann dazu führen, dass es Eltern nicht gelingt, die Lebensbedingungen so zu gestalten, dass die Kinder gut „groß“ werden können. Das können prekäre Lebensverhältnisse, eigene Krisen, Überforderung oder psychische Belastungen der Eltern sein.

Wenn leibliche Eltern nur vorübergehend nicht für ihre Kinder sorgen können, weil eine Krise entstanden ist und die Betreuung, Pflege und Erziehung des Kindes nicht mehr sichergestellt werden kann, benötigen die Kinder auch nur vorübergehend einen Platz in einer anderen Familie. Dann ist eine familiäre Bereitschaftsbetreuung notwendig.

Wenn aber die Lebensverhältnisse bei den leiblichen Eltern nicht stabilisiert werden können, benötigen die Kinder eine auf Dauer angelegte Form, die sogenannte Dauerpflege.

Dann werden Menschen gesucht, die Kindern ein neues Zuhause, einen sicheren Ort und ein stabiles familiäres Umfeld bieten, in dem sie ihrem Entwicklungsstand und ihren Bedürfnissen entsprechend versorgt, betreut und gefördert werden.

Diese Aufgabe können Paare, auch gleichgeschlechtliche, mit oder ohne eigene Kinder und Einzelpersonen aller Kulturkreise übernehmen.

Wer sich vorstellen können, ein Kind ein Stück auf seinem Lebensweg zu begleiten, ein Zuhause auf Zeit oder auf Dauer zu geben, kann gerne Kontakt zum zuständigen Jugendamt aufnehmen. Die dortigen Fachkräfte informieren gerne ausführlich und beantworten Fragen.

Für die Stadt Meckenheim: Christine Hilger Tel.: 02225 917 292, christine.hilger@meckenheim.de; Julia Hahn Tel.: 02225 917 288, julia.hahn@meckenheim.de.

Für die Stadt Rheinbach: Therese Müller Tel.: 02226 917 602, therese.mueller@stadt-rheinbach.de; Silke Burkard Tel.: 02226 917 607, silke.burkard@stadt-rheinbach.de.

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Kommentare
Bildergalerien
Neueste Artikel-Kommentare
  • Sandra Sattler: Der Zustand der L330 zwischen. Nassau und Zimmerschied ist eine absolute Katastrophe- und das nicht erst seit gestern! Wir sind wohnhaft in Hömberg und werden seit vielen Jahren mit diversen Ausreden vom LBM vertröstet.
  • Janek: Wer die Strecke kennt, kann sich den Grund bereits denken … Der Straßenzustand ist dort so schlecht, dass er besonders für Motorradfahrer ein ernstzunehmendes Sicherheitsrisiko darstellt. Dem verunglückten...
  • Siegfried Kowallek: Verwunderlich ist weiterhin, dass die SPD der Neuwieder CDU vorhält, gegen den Unvereinbarkeitsbeschluss der Christdemokraten in Bund und Land im Hinblick auf die Partei Die Linke zu verstoßen. In insgesamt...
  • Siegfried Kowallek: Die Nennung von BSW und der Partei Die Linke im selben Kontext ist sachlich nicht gerechtfertigt und damit unredlich. Prominentester linker Befürworter deutscher Waffenlieferungen an die Ukraine ist Bodo...
  • Beatrix Biskup: Ich habe Bibliotheken immer geliebt und ich freue mich über jeden Schritt den die Stadtbibliothek in Richtung Zukunft geht und über jede Veranstaltung die diese durchführen würde.
Daueranzeige
Wir helfen im Trauerfall
Innovatives rund um Andernach
Koblenz blüht 2026
Feierabendmarkt Bad Neuenahr / o.B. Sponsoring
Unterstützeranzeige
Stellenanzeige Kita
Empfohlene Artikel
Mit dem Tod des Schauspielers Mario Adorf trauert die Stadt um einen ihrer Ehrenbürger.
280

Mayen. Mit seinem Tod verliert unsere Stadt eine der bedeutendsten Persönlichkeiten, die Mayen hervorgebracht hat. Mario Adorf, geboren 1930 in Zürich und aufgewachsen in Mayen, hat von hier aus seinen Weg in eine außergewöhnliche internationale Karriere als Schauspieler gefunden. Trotz seines weltweiten Erfolges ist er seiner Heimatstadt stets eng verbunden geblieben.

Weiterlesen

Weitere Artikel
Die Stadt Mayen trauert um ihren Ehrenbürger Mario Adorf.
34

Im Foyer des Rathauses in der Rosengasse liegt ein Kondolenzbuch aus, in das sich Bürgerinnen und Bürger eintragen können

Stadt Mayen trauert um Mario Adorf

Mayen. Die Stadt Mayen trauert um ihren Ehrenbürger Mario Adorf, der am 8. April 2026 im Alter von 95 Jahren verstorben ist.

Weiterlesen

Pfarrer Jörg Meyrer. Foto: privat
6

Sie ist gerade nicht besonders verlässlich. Kriege, Krisen, harte Worte in der Politik. Vieles ist in Bewegung, manches gerät aus den Fugen. Für uns Erwachsene ist es schon nicht einfach, alles zu verfolgen – und erst recht nicht, alles zu verstehen. Und zu begreifen, warum die Mächtigen ihre Gewalt- und Kriegsspiele treiben. Wie machen Kinder das?

Weiterlesen

Dauerauftrag 2026
Dauerauftrag 2026
Rund ums Haus
Innovatives rund um Andernach
Imageanzeige Dauerauftrag 04/2026
Vortrag: Arthrose des Hüft- und Kniegelenk
fit für`s Alter?
Rund ums Haus
Ostergrußanzeige
Mitarbeiter IT-Administrator
Stellenanzeige Personalreferent/in
Wohnträume
Anzeigenauftrag #PR106350-2026-0220#
Wohnträume
Titelanzeige Nissan  114/1407895/2454617/4746681
Leiter/in (w/m/d)
Anzeige Tag der offenen Tür am Zeiberberg