Allgemeine Berichte | 03.08.2021

Jugendarbeit der Verbandsgemeinde Altenahr: „Alles was geht…“

Kindern und Jugendlichen eine kleine Auszeit von der Katastrophe bieten

Ein Krisenstab traf sich im Restaurant Hegehof in Kalenborn.Foto: privat

Bad Neuenahr-Ahrweiler. Nachdem das komplette Jugendbüro-Gebäude und Außengelände in Altenburg den Fluten zum Opfer fiel und Jugendpfleger Werner Söller mit Hilfe seiner Familie und freiwilligen Helfern die Büroräume ausgeräumt und von Schlamm befreit haben, traf sich ein Krisenstab im Restaurant Hegehof in Kalenborn. Neben der großen Betroffenheit aller Anwesenden wurde gemeinsam überlegt, wie es zu Beginn einer noch nie dagewesenen Katastrophe weitergehen kann.

Gerade Kinder und Jugendliche waren und sind durch Corona stark betroffen - die katastrophale Flut hat die Situation in dieser Region noch verschärft und zugespitzt. Eine Gruppe kreativer Köpfe des Jugendbüros startet jetzt ein Notfallprogramm, um gerade dieser Zielgruppe eine kleine Flucht aus der Tragödie zu bieten. Das Ziel: Kindern und Jugendlichen eine Auszeit von der Katastrophe zu ermöglichen, dass aber ohne vorhandene Mittel und Materialien. In Planung ist beispielsweise ein Zeltlager mit Kooperationspartnern in den letzten beiden Sommerferienwochen. Dieses Angebot soll offen sein für alle Altersgruppen (Kinder, Jugendliche und Familien).

Die Website des Jugendbüros kann derzeit nicht aktualisiert werden. Deshalb wurde eine neue Seite erstellt, die die verfügbaren Angebote, gerade von außerhalb, bündelt: www.kinderferien-fluthilfe.de, Instagram: kinderferien_fluthilfe. Eigene Angebote des pro Büros, soweit sie in der Kürze organisiert werden können, werden in den nächsten Tagen, ausschließlich über die sozialen Medien und über die Versorgungstationen in den Orten der Verbandsgemeinde verbreitet. Die E-Mail Adresse des Jugendbüros konnte wieder aktiviert werden und ist erreichbar unter: jugendbuero@proju-altenahr.de

Ein Krisenstab traf sich im Restaurant Hegehof in Kalenborn.Foto: privat

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