Gesprächsangebot im Mai
Kirche vor Ort neu denken
Münstermaifeld. Die Entwicklung in den Kirchengemeinden bis 2026 ist Thema eines Gesprächsangebots der Pfarreiengemeinschaft Maifeld. An jedem Montag im Mai von 18 bis 19 Uhr können sich alle Interessierten aus dem Raum Maifeld-Untermosel per Videokonferenz oder Telefon über den Stand der Planung informieren und austauschen.
„Die Kirche bleibt im Dorf!“ wünschen sich viele Menschen. Kirche muss sich jedoch auch ändern: Rückgang bei Personal und Kirchensteueraufkommen, Machtmissbrauch, gesellschaftliche Herausforderungen erfordern ein Umdenken. Kirchliches Leben vor Ort gilt es zu fördern und gleichzeitig muss die Pfarrei handlungsfähig bleiben, ohne sich in kleinteiligen Aufgaben zu verzetteln. Allen Pfarreien hat der Bischof den Auftrag erteilt, sich bis spätestens Ende 2025 zu neuen Pfarreien zusammenzuschließen, vorzugsweise auf der Ebene der bisher bestehenden Pfarreiengemeinschaften. Es wird darüber hinaus ein „Pastoraler Raum“ in der Größe des derzeitigen Dekanats entstehen, der die in der Synode erarbeiteten Schwerpunkte für die seelsorgerische Arbeit aufgreift und in dem spätestens 2026 die wesentlichen Verwaltungsaufgaben gebündelt werden. Weitere Details sind unter www.bistum-trier.de/heraus-gerufen/ veröffentlicht. Wie die Zukunft der Pfarreien aussehen könnte und wie kirchliches Leben vor Ort erhalten bleibt, das wird Thema des Gesprächsangebots sein mit der Möglichkeit, Fragen zu stellen und Meinungen auszutauschen. Ansprechpartner sind Renate Schmitt (Gemeindereferentin) und Marieluise Pree (Vorsitzende des Pfarreienrats Maifeld). Sie sind Mitglieder der Steuerungsgruppe, die im Dekanat die Umsetzung der Bistumssynode begleitet.
Weitere Informationen
Für die Montags-Gespräche am 04., 11., 18., 25. und 31. Mai jeweils von 18 bis 19 Uhr ist eine vorherige Anmeldung bei Renate Schmitt erforderlich ( Tel. 02654/964485, Mail renate.schmitt@bgv-trier.de), die Ihnen dann die Zugangsdaten für die Teilnahme am Gespräch mitteilt.
