Sankt Margaretha Kirmes im Töpferort
Kirmes in Adendorf mit neuem Konzept
Public Viewing, Tanzmusik, Karussell und Buden zogen Besucher an
Adendorf. Zeiten ändern sich, Konzepte auch. Der Festausschuss und die federführenden Vereine SV Alemannia Adendorf sowie die KG Hetzbröde haben die Kirmeszeit in Adendorf auf knapp drei Tage verkürzt. Mit dem neuen Konzept genossen wieder mehr Besucher die Zeit der Buden und des gemütlichen Beisammenseins auf dem Dorfplatz am zweiten Juliwochenende.
An der Wurfbude amüsierten sich die Kleinen, wenn die Ballons bei Treffern mit den Pfeilen zerplatzten. Das traditionelle Kinderkarussell zog die Kinder auch in diesem Jahr wieder wie magisch an. Größere Kinder, Teens und Erwachsene übten ihre Treffsicherheit gerne an der Schießbude. Für die klassischen Kirmessüßigkeiten war mit einem weiteren Wagen ebenfalls gesorgt. Am Samstagnachmittag bauten die ersten ihre Flohmarktstände auf dem unteren Teil des Dorfplatzes auf. „Wir machen das jedes Jahr“, erklärten die Damen hinter dem Verkaufstisch unisono. Ob sich das lohne, sei wurscht. Viel wichtiger wäre der Spaß dabei. All das umrahmte ein kleines, aber feines Bühnenprogramm mit der Tanzband Herzschlag, die von Samstagabend bis spät in die Nacht für Schwung auf der Tanzfläche vor der Bühne sorgte. Sonntagmittags sang die „Eintracht Adendorf“, während am Abend „Stefan Linden“ für Unterhaltung sorgte. Public Viewing mit Formel 1 und Fußball sowie gutes Wetter schufen eine Wohlfühlatmosphäre auf dem Dorfplatz, in der man sich gerne niederließ. Mit Getränken und Pommes Frites mit Würsten sorgten die Vereine auch für das leibliche Wohl der Gäste. Besondere Geschmacksnuancen gab es an der Cocktailbar, die auch alkoholfreie Getränke bereithielt. Bis zum Sonntagabend blieb genug Zeit für geselliges Beisammensein, bis der Paias höchstrichterlich verurteilt und verbrannt wurde.
Mancher testete seine Treffsicherheit an der Schießbude.
Die Gelegenheit zum Pulbic Viewing wurde gerne genutzt.
Die Kinder haben viel Spaß auf dem Karussell.