Maibaum in Obermendig aufgestellt
Kirmesgesellschaft folgte altem Brauch
Viele Besucher nutzten den traditionellen Termin für ein gemütliches Beisammensein
Mendig. Einer alten Tradition folgend traten die Männer der Kirmesgesellschaft Obermendigeinen Tag vor dem 1. Mai unter der fachkundigen Leitung ihres 1. Vorsitzenden Andreas Scheuren in Aktion, als es darum ging, den Maibaum aufzustellen. Dirk Mohr, der viele Jahre lang für diese Aufgabe verantwortlich zeichnete, stand den Männern wie immer mit Rat und Tat zur Seite.
18 Meter hoher Maibaum
Zunächst jedoch wurde der herrlich geschmückte, rund 18 Meter hohe Maibaum mit Hilfe eines von Andreas Scheuren gefahrenen Traktors im Rahmen eines kleinen Umzugs von der Fallerstraße zur Teichwiese/Ecke Spitzgasse transportiert, wo er von den Männern nach relativ kurzer Zeit mit Muskelkraft und viel Geschick in die Vertikale gebracht wurde.
Bevor der Baum, dessen herrliche Krone mit grünen und weißen (den Farben der Handballer) sowie blauen und gelben (den Farben der Kirmesgesellschaft) Bändern dekoriert war, mit vielen Holzpflöcken im Boden verankert werden konnte, galt es, den Stamm nicht zu nahe an der sehr eng am Schacht liegenden Hecke vorbei zu bugsieren. Obwohl der Niedermendiger Maibaum mit seinen gut 20 Metern höher ist, überragte der Baum des oberen Stadtteils diesen um Längen.
„Das liegt ganz einfach daran, dass wir dies in Obermendig durch den Höhenunterschied von etwa 100 Metern locker ausgleichen können“, erklärte Andreas Scheuren mit einem Augenzwinkern. FRE
Nach getaner Arbeit gab es Freibier für alle Akteure
