Unkel feierte Sankt-Pantaleon-Kirmes
Kirmeskerl büßte für ein rauschendes Festwochenende
Unkel. Ein buntes und ereignisreiches Wochenende hat die Stadt Unkel hinter sich. Der Junggesellenverein und der Bürgerverein feierten gemeinsam die Pantaleonskirmes.
Bereits am frühen Freitagabend ging es mit dem Aufhängen des Kirmeskerls los. In einem kleinen Umzug wurde der Büßer für alle Sünden des kommenden Wochenendes durch die Stadt getragen, bevor er dann schließlich im Kirmeszelt aufgehängt wurde. Im Anschluss folgte eine große Party mit DJ Florian, und somit war der Einstand für das Wochenende gegeben.
Am Samstag starteten die Kirmesfeierlichkeiten am frühen Nachmittag mit der Bundesmeisterschaft im Fändelschwenken in allen Klassen. Gegen Abend ging es wieder in einem prunkvollen Umzug durch den Ort, um die neuen Königswürdenträger zu krönen und sie zum anschließenden Königsball im Festzelt zu geleiten.
Die Majestäten waren auch beim traditionellen Hochamt am Sonntag in der Pfarrkirche St. Pantaleon und bei der anschließenden Prozession dabei. Nach dem Schlusssegen traten die Fähnriche zu Ehren des Pastors im Pfarrgarten in Aktion. Mit einem Frühschoppen des Bürgervereins und der Junggesellen mit der Musikgruppe „Die Lausitzer“ aus Unkel ging es im Festzelt weiter. Bevor am Abend der Bürgerball mit der Gruppe „Let’s Dance“ stieg, ging es erneut im Festzug durch die Stadt. Im Mittelpunkt stand Klaus Osthaus als Bürgerkönig 2017 mit Königin Claudia Heimbach. Die neue Majestät kommt vom befreundeten Schützenverein aus Kamenz und holte nach vierjähriger Pause zum zweiten Mal die Königswürde. Die Kette hatte Osthaus nach dem Schießen vor einer Woche von Rudolf Zimmermann übernommen, der mit seiner Frau Marita zuletzt regiert hatte.
Am Dienstagabend endete die Kirmes mit der Verbrennung des Kirmeskerls und der darauf folgenden Seebestattung im Rhein.
Mit der Bundesmeisterschaft im Fähndelschwenken startete der Kirmessamstag.
Beste Laune in den Unkeler Straßen und Gassen: Da legten die Junggesellen gerne ein Tänzchen zwar nicht aufs Parkett, aber auf das romantische Kopfsteinpflaster.
