Kleines Gewinnspiel
Rheinbach. Diesmal haben sich Familienwartin Claudia Althausen und Jugendwartin Barbara Wüst vom Eifel- und Heimatverein Rheinbach von einem besonderen Brauch inspirieren lassen und sich ein kleines Gewinnspiel ausgedacht. Es gibt zahlreiche Versionen zum Ursprung dieser Tradition. Ein Soldat namens John Lower geriet im Amerikanischen Bürgerkrieg in Gefangenschaft. Er erkrankte so ernst, dass er dem Tode geweiht war. Als Henkersmalzeit bat er den Gefängnisaufseher um eine saure Gurke. Wie durch ein Wunder soll der todgeweihte Soldat nach dem Mahl wieder vollständig geheilt worden sein. Aus Dankbarkeit für seine Heilung soll er fortan jedes Jahr eine Gurke an den Weihnachtsbaum gehängt haben. Da viele Menschen Anfang des 20. Jahrhunderts kein Geld hatten, um jedem Kind ein Geschenk zu kaufen, wurde eine Gurke im Baum versteckt. Das Kind, welches die Gurke fand, bekam ein Geschenk. Dies ist eine weitere Version vom Ursprung dieser Tradition. An dem Weihnachtsbaum in der Innenstadt von Rheinbach, der vom Eifelverein geschmückt wurde, hängt auch eine Gurke. Wer sie findet, darf sie abhängen und sie gegen ein Geschenk eintauschen. Bitte dazu unter folgender E-Mail Kontakt mit dem Verein aufnehmen: barbara@eifel-53359.de. Die Gurke wird bis Weihnachten immer wieder im Baum versteckt. Auf Instagram (eifeljugendrheinbach) erfährt man immer den aktuellen Aufenthaltsort der Gurke. Weitere Veranstaltungen: am 5. Dezember die Nikolauswanderung und am 19. Dezember die „Zauberhaften Weihnachtsmärchen“. Nähere Informationen gibt es dazu auf der Homepage www.eifelverein-rheinbach.de. Wie auch schon im letzten Jahr wird der Verein auf Instagram „eifeljugendrheinbach“ von Vorlesepatin Ingeborg an jedem Adventssonntag ein Märchen einstellen.
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