Benachbarte HVVs schaffen neuen Rastplatz für die Bürger
Kleines Zeichen der Solidarität
Einweihung der Buschhovener-Morenhovener Gemeinschaftsbänke
Buschhoven/Morenhoven. Nun ist der gern genutzte neue Rastplatz am Fahrradweg zwischen Buschhoven und Morenhoven auf offiziell eingeweiht: „Solidarität fängt auch und gerade in solchen kleinen Aktivitäten wie der unsrigen heute an“, freute sich der Vorsitzende des HVV-Buschhoven, Dr. Georg Schneider, über die gelungene ehrenamtliche Zusammenarbeit der beiden HVVs aus Buschhoven und Morenhoven.
Im letzten Jahr hatten die Morenhovener in Buschhoven angefragt, beim Ersatz der beiden durch Witterung marode gewordenen Bänke zusammenzuarbeiten.
So wurden als Bausatz zwei neue Bänke aus recyceltem Kunststoff bestellt und im Frühjahr in Morenhoven gemeinsam montiert. Dabei kam Andreas und Hans Hubert Raaf vom HVV-Morenhoven die Idee, die Sitzgruppe noch durch einen wunderbaren Basaltstein aus ihrem Bestand als Tisch zu ergänzen. Gesagt, getan. Man traf sich alsbald zur finalen Umsetzung, wobei Morenhoven zum Glück noch einen Landwirt mit Trecker aktivieren konnte, ohne dessen Hilfe das Aufstellen des Basalttisches sicherlich deutlich schwieriger geworden wäre. Schon wenige Tage später wurde die Sitzgruppe von den Passanten so aktiv genutzt, dass schnell der Bauhof um Installation eines Mülleimers gebeten werden musste. In seiner Begrüßung zur offiziellen Einweihung des neuen Ensembles der Gemeinschaftsbänke mit Tisch dankte Schneider daher auch den Vertretern der beiden Ortschaften und des Bauhofs für die Unterstützung des Vorhabens. „Diese Gemeinschaftsaktion, auch zwischen Ehrenamt und Verwaltung, ist ein sehr schönes Zeichen von Solidarität und gerade in den heutigen Zeiten sehr wichtig“, sagte Schneider und eröffnete die „Einweihungsparty“ an der neugeschaffenen Sitzgruppe.
Übrigens soll die Geschichte weiter gehen: Da die HVVs ja grundsätzlich nachhaltig unterwegs sein wollen, wurden die noch verwertbaren Teile der alten Bänke in Buschhoven aufgearbeitet. Sie sollen alsbald an anderen Stellen den Bürgerinnen und Bürgern wieder zur Verfügung gestellt werden.
