Dekanat Maifeld- Untermosel
Klimaschutz im Mittelpunkt - Aufruf zur Mitarbeit
Münstermaifeld. Die Dekanatskonferenz des Dekanates Maifeld-Untermosel hat auf seiner letzten Sitzung einstimmig die Einrichtung einer Fachkonferenz Umweltschutz beschlossen. Schon seit Langem beschäftigen sich die Seelsorger*innen mit den Themen Natur-, Umwelt- und Klimaschutz. Sie hoffen, mit der Einrichtung eines Fachgremiums im Dekanat, die ökologischen Leitlinien des Bistums umsetzen zu können. Charlotte Kleinwächter, Klimaschutzmanagerin des Bistums im Generalvikariat Trier, stellte die Ökologischen Leitlinien und die dazu gehörenden Handlungsanweisungen vor und ermutigte, sich für Klimagerechtigkeit lokal und global einzusetzen. Bestärkt fühlt sich das Dekanat durch die Enzyklika Laudato Si von Papst Franziskus: „Ich lade dringlich zu einem neuen Dialog ein, über die Art und Weise, wie wir die Zukunft unseres Planeten gestalten. Wir brauchen ein Gespräch, das uns alle zusammenführt, denn die Herausforderung der Umweltsituation, die wir erleben, und ihre menschlichen Wurzeln interessieren und betreffen uns alle.“
Das Bistum Trier hat seit über zehn Jahren seine Ökologischen Leitlinien aufgebaut und weiter entwickelt und diesen grundlegenden Handlungsauftrag für die Kirchen bestätigt. „Das reicht von Umsetzungen in der „grünen Büroorganisation“ bis hin zu Kontaktaufnahmen zu ortsansässigen Unternehmen, Landwirten, Landwirtinnen und anderen Netzwerken, die bereit sind, Schritte zu gehen, die unsere Umwelt und Natur als unsere Lebensgrundlage wertschätzen. Die Herausforderung ist groß. Gemeinsam gilt es im Dialog und praktischer Umsetzung Schritte zu tun“, meint Rudolf Demerath, Gemeindereferent an der Untermosel. Jede und jeder in der Pastoralen Arbeit, in der Verwaltung, die Haupt- und Ehrenamtlichen, die sich in der Kirche engagieren, sollten die Bewahrung der Schöpfung, die Achtsamkeit im Umgang mit den Ressourcen der Erde im Blick haben. Und jeder/jede kann dazu an seinem Platz Verantwortung übernehmen. Wenn Gebäude in Kircheneigentum renoviert, restauriert oder neu errichtet werden, sollte dies nach ökologischen Gesichtspunkten geschehen, Büroeinrichtungen und -materialien sind nach anerkannten Ökosiegeln zu überprüfen. Ein großes Thema sind natürlich auch energieeffiziente technische Einrichtungen, vom Heizen bis zur Glühbirne.
„Bei Jugendfreizeiten achten wir schon seit Jahren auf ökologische Materialien und fair produzierte und verarbeitete Nahrungsmittel, aber es gibt immer noch Luft nach oben,“ berichtet Elisabeth Zenner, Pastoralreferentin im Dekanat. Interessierte Mitstreiter*innen für diese Fachkonferenz Umweltschutz sind willkommen.
Kontakt: Rudolf Demerath, Tel. (0 26 07) 96 32 96, e-mail: gemrefdem@gmx.de
