Allgemeine Berichte | 05.02.2024

Weitersburger Initiative Streuobst (W.I.S.O.)

Klimawandel und Artensterben stellt neue Herausforderungen

Sturmschäden müssen beseitigt werden.  Foto: Ernst Hens

Weitersburg. Am 24. Januar 2024 diskutieren die W.I.S.O. - Mitarbeiter/innen nach einem sehr informativen Vortrag ihren zukünftigen Weg bei der Arbeit auf den Streuobstweiden in Weitersburg. In seinem Vortrag stellte Ernst Hens klar, dass zwischen Wiese und Weide zu unterscheiden ist, weil damit unterschiedliche Nutzungsformen der Landwirtschaft bezeichnet werden. In Weitersburg handelt es sich um Streuobst-Weiden. Von der Art der Nutzung hängt ab, welches ökologische Erscheinungsbild sich im Laufe der Jahrzehnte entwickeln konnte. Die Intensität der Beweidung, der Düngung und Pflege der Flächen entscheidet mit dem Baumbestand und den Hecken darüber, welche Pflanzen und Tiere einen gemeinsamen äußerst artenreichen Lebensraum entfaltet haben.

Wer pflegend und erhaltend eingreift, muss beide Seiten kennen, die landwirtschaftliche und die ökologische Seite des Streuobstgebietes. Wer zusätzlich die Veränderungen durch Klimawandel und Artensterben beachten möchte, steht vor einer verantwortungsvollen Aufgabe.

Ergebnis der engagierten Diskussion sind Schwerpunkte der Arbeit in 2024: Misteln intensiv bekämpfen, Sturmschäden beseitigen, Baumscheiben an Jungbäumen anlegen und düngen, Stämme weiß anstreichen. Erst nach einer Geländebegehung wird der genaue Terminplan erstellt werden. Nach dessen Veröffentlichung kann sich jeder melden, der Interesse zur Mitarbeit hat.

Interessenten können sich gerne unter der Telefonnummer Werner Hahn 01 71-6 54 86 89 anmelden.

Sturmschäden müssen beseitigt werden. Foto: Ernst Hens

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