Allgemeine Berichte | 02.01.2017, 15:14 Uhr

Sternsinger im Rathaus

Klimawandel Mittelpunkt des Dreikönigssingens

Besonders in Afrika leiden Kinder unter den Folgen des Klimawandels

Bürgermeisterin Renate Offergeld freut sich über den Besuch der vielen Sternsinger.  Gemeinde Wachtberg/mm
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Wachtberg-Berkum. „Stern über Bethlehem“ - mit diesem Lied, gesungen von dreißig als Heilige Drei Könige verkleideten Mädchen und Jungen, läuteten die Berkumer Sternsinger am ersten Werktag des neuen Jahres im Amtszimmer von Bürgermeisterin Renate Offergeld die 59. Aktion des Dreikönigssingens ein.

Kurz zuvor waren sie im Aussendungsgottesdienst in der Berkumer Kirche gewesen und standen jetzt, voller Tatendrang, als Erstes im Rathaus. Die Bürgermeisterin und Beigeordneter Jörg Ostermann freuten sich sehr über die guten Glückwünsche und dankten den Kindern für deren fleißigen Einsatz mit Spenden in die ihnen zahlreich entgegen gehaltenen Sammeldosen. Draußen, an der Rathaustür, brachte einer der Sternsinger anschließend noch das Kreidezeichen „20*C+M+B+17“ an.

Dass sie mit 30 Sternsingern unterwegs sein konnten, freute auch die zahlreichen Eltern, die die Sternsinger begleiteten. Insgesamt seien es sogar rund 35 Kinder und Jugendliche, die in Berkum in diesem Jahr an der Aktion teilnehmen. Sie werden jede Straße in Berkum besuchen, waren die „kleinen Könige“ schon voller Vorfreude.

Gemeinsam für Gottes Schöpfung – in Kenia und weltweit

„Segen bringen, Segen sein. Gemeinsam für Gottes Schöpfung – in Kenia und weltweit!“ heißt das aktuelle Leitwort der Aktion Dreikönigssingen, bei der in allen 27 deutschen Bistümern wieder Kinder und Jugendliche in den Gewändern der Heiligen Drei Könige von Tür zu Tür ziehen werden. Mit ihrem Motto machen die Sternsinger gemeinsam mit den Trägern der Aktion, dem Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ und dem Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ), darauf aufmerksam, wie sehr der Klimawandel das Leben von Menschen in aller Welt bedroht und wie gerade Menschen in den Industrieländern durch den sorglosen Umgang mit den natürlichen Ressourcen die Zukunft von Kindern in der Einen Welt bedrohen.

Die Sorge um die Umwelt und schwindende Ressourcen bestimmt das Leben eines Großteils der Bevölkerung Afrikas. Der Klimawandel und seine Folgen tragen entscheidend dazu bei, dass sich Armut und soziale Spannungen ausbreiten. Vor allem in ländlichen Regionen, wie der Turkana im Nordwesten Kenias, sind die Auswirkungen spürbar. Die Turkana, immer wieder von längeren Dürreperioden gekennzeichnet und ohnehin eine der ärmsten Regionen des Landes, steht im Fokus der aktuellen Sternsingeraktion.

Die Sternsinger setzen sich jedoch nicht nur in diesem Themenbereich für benachteiligte Gleichaltrige in aller Welt ein. Straßenkinder, Aids-Waisen, Flüchtlingskinder, Kindersoldaten, Mädchen und Jungen, die nicht zur Schule gehen können, denen Wasser, Nahrung und medizinische Versorgung fehlen, die in Kriegs- und Krisengebieten oder ohne ein festes Dach über dem Kopf aufwachsen – Kinder in rund 100 Ländern der Welt werden jedes Jahr in Projekten betreut und versorgt, die mit Mitteln der Aktion unterstützt werden.

Pressemitteilung der

Gemeinde Wachtberg

Bürgermeisterin Renate Offergeld freut sich über den Besuch der vielen Sternsinger. Foto: Gemeinde Wachtberg/mm

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