Allgemeine Berichte | 18.07.2025

Blutbuche im Weindorf musste aus Sicherheitsgründen weichen

Koblenz: 100-jähriger Baum gefällt

Aus Sicherheitsgründen wurde die Blutbuche im Innenhof des Biergartens stückweise von oben gefällt. Fotos: Stadt Koblenz / Verena Groß

Koblenz. Im Innenhof des Weindorfes ist eine etwa 100 Jahre alte Blutbuche gefällt worden. Der Baum war durch einen holzzersetzenden Pilz derart geschädigt, dass seine Standsicherheit nicht mehr gewährleistet war.

Auch die spärliche Belaubung wies auf den schlechten Zustand hin. Um Gefahren für Besucher sowie umliegende Gebäude auszuschließen, erfolgte die Fällung schrittweise.

Ein großer Mobilkran hob die über eine Tonne schweren Stamm- und Kronenteile über die Dächer des Weindorfes hinweg auf einen nahegelegenen Parkplatz. Dort wurden die Äste zerteilt und verladen.

Die Arbeiten führte eine spezialisierte Firma im Auftrag des Eigenbetriebs Grünflächen- und Bestattungswesen durch. Ausgestattet mit Motorsägen und gesichert durch Kletterausrüstung, trugen Baumkletterer die Krone des rund 20 Meter hohen Baumes Stück für Stück ab – in luftiger Höhe.

Diese Vorgehensweise diente dem Schutz der angrenzenden Gebäude. Aufgrund der fehlenden Stand- und Bruchsicherheit war eine Fällung noch vor der geplanten Schließung des Weindorfes im Oktober notwendig, die im Zuge von Sanierungsarbeiten erfolgen soll. Perspektivisch ist geplant, im Innenhof einen neuen Baum mit ortsbildprägendem Charakter zu pflanzen. Ein konkreter Termin steht noch nicht fest und wird derzeit innerhalb der Stadtverwaltung abgestimmt.

BA

Ein großer Mobilkran hob zunächst die Baumkletterer und anschließend die Baumteile über die Gebäude des Weindorfes.

Ein großer Mobilkran hob zunächst die Baumkletterer und anschließend die Baumteile über die Gebäude des Weindorfes.

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Aus Sicherheitsgründen wurde die Blutbuche im Innenhof des Biergartens stückweise von oben gefällt. Fotos: Stadt Koblenz / Verena Groß

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