Kulturelles Wachstum in Koblenz: Ein Blick auf 2026
Koblenz: Ein florierendes Erbe der BUGA 2011
Koblenz. Im historischen Rathaussaal von Koblenz fand der Neujahrsempfang der Freunde der Bundesgartenschau Koblenz e.V. statt, bei dem über 130 Gäste, darunter Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung, begrüßt wurden.
Der Anlass bot Gelegenheit, die nachhaltige Wirkung der Bundesgartenschau 2011 zu reflektieren und zukünftige Entwicklungen zu skizzieren.
Das Erbe der Schau prägt die Stadt bis heute und wirkt als Motor für die Stadtentwicklung, Lebensqualität und das bürgerschaftliche Engagement.
Tom Schilling, Vorsitzender der BUGA-Freunde, hob hervor, dass die Vereinsgründung im Jahr 2009 darauf abzielte, eine positive Grundhaltung zur Bundesgartenschau 2011 zu fördern. Inzwischen habe die Schau Koblenz über die Stadtgrenzen hinaus als modernes Zentrum in der Welterberegion Oberes Mittelrheintal etabliert. Die Koblenzer Gartenkultur lebt durch eine Allianz aus städtischen, kulturellen und touristischen Institutionen weiter, die das BUGA-Erbe verantwortungsvoll pflegen und neue Impulse setzen.
Der Verein zählt rund 1.000 Mitglieder, die die Arbeit des Vereins tragen. Neue Mitglieder werden stets willkommen geheißen, und dieses Vertrauen wird als Ansporn und Verpflichtung gesehen. Im letzten Jahr engagierten sich die BUGA-Freunde intensiv in der Pflege von Grünflächen und bei verschiedenen Veranstaltungen. Ein besonderes Highlight war die Kunstausstellung „Kunst ist Inklusion“ in der Seilbahn, die Künstlern mit Beeinträchtigungen eine Plattform bot und Begegnungen förderte.
Der Verein organisierte zudem Vorträge und Exkursionen sowie ein Sommerferienprogramm für Kinder und Jugendliche. Für das kommende Jahr sind exklusive Mitgliedsveranstaltungen und weitere Aktivitäten geplant. Oberbürgermeister David Langner betonte die Bedeutung des Ehrenamtes und skizzierte zukünftige Perspektiven für die Stadt, insbesondere im Hinblick auf die BUGA 2029 und die Weiterentwicklung von Grünflächen und Kulturangeboten.
Der Abend endete mit der Erkenntnis, dass Koblenz durch das Zusammenspiel von Engagement, Kultur und Grün eine einzigartig attraktive Stadt bleibt. BA
Der 1. Vorsitzende Thomas Schilling.
OB David Langner.
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