Allgemeine Berichte | 27.02.2020

Tag der Archive von Freitag, 6. bis Sonntag, 8. März

Koblenzer Archive bieten abwechslungsreiches Programm

Koblenz. Seit jeher ist Kommunikation ein zentraler Bestandteil des alltäglichen menschlichen Zusammenlebens und -wirkens. Aber wie verständigten sich die Menschen im Mittelalter? Wie kommunizieren wir heute? Vom 6. bis zum 8. März öffnen das Stadtarchiv Koblenz, das Bundesarchiv und das Landeshauptarchiv ihre Türen und laden Sie ein, die spannende Geschichte der Kommunikation und ihrer vielfältigen Formen zu entdecken.

Ein besonderes Merkmal der Koblenzer Archivlandschaft ist die seit Jahren bewährte, enge Zusammenarbeit der drei Institutionen. Ein „Highlight“ ist der alle zwei Jahre stattfindende „Tag der Archive“.

In diesem Jahr öffnen die Archive ihre Türen am 6., 7. und 8. März. Bereits zum zehnten Mal wird wieder ein aufeinander abgestimmtes abwechslungsreiches Programm geboten, bei dem die Besucherinnen und Besucher in einer lockeren und entspannten Atmosphäre die Arbeit der Archive kennenlernen können. Dass sich hier in Koblenz die Gelegenheit bietet, mit Stadtarchiv, Landeshauptarchiv und Bundesarchiv drei sehr unterschiedliche Institutionen und ihre Angebote und Aufgaben zu entdecken, ist etwas Besonderes.

Zum diesjährigen „Tag der Archive“ steht die gemeinsame Ausstellung „Kommunikation – von der Urkunde bis zum Tweet“ im Mittelpunkt des umfassenden Programms. Das gemeinsame Ausstellungskonzept spiegelt die enge Zusammenarbeit der drei Archive wieder. An jedem Standort der Ausstellung sind auch Quellen der Partnerarchive zu sehen.

Mit einem Einblick in die Entwicklung der Kommunikationswege und -mittel liefert das Stadtarchiv den historischen Rahmen für die thematischen Schwerpunkte in den Partnerarchiven. Das Landeshauptarchiv zeigt die unterschiedlichen Formen der staatlichen Propaganda, vom Beginn des Ersten Weltkrieges 1914 bis in die Nachkriegszeit ab 1945. Das Bundesarchiv stellt unter Beweis, dass manipulativ verbreitete Nachrichten keine Erfindung des 21. Jahrhunderts sind, und enttarnt Mythen und Legenden aus der Region Koblenz und der Bundesrepublik.

Das abwechslungsreiche Programm der drei Archive mit Führungen, vielfältigen Informations- und Serviceangeboten, einem Zeitzeugengespräch im Bundesarchiv zur Enttarnung der gefälschten „Hitlertagebücher“, einem Lese- und Archivcafé im Bundesarchiv und im Landeshauptarchiv und vielem mehr bietet Gelegenheit, Geschichte hautnah zu erleben. Am 7. März wird um 17 Uhr der Film „Schtonk“ (D 1992) im Bundesarchiv gezeigt.

Wir freuen uns besonders, zu diesem Anlass zwei weitere gemeinsam erarbeitete Produkte präsentieren zu können: Die Broschüre „Archivisch für Anfänger“ erläutert reich bebildert 25 Fachbegriffe aus dem Archivwesen. Unter dem Motto „Archive können bunt“ bieten die drei Archive eine malerische Entdeckungsreise für Jung und Alt. Ausgewählte Archivalien werden in diesem Malbuch nicht nur vorgestellt, sondern regen auch dazu an, Buntstifte zum Einsatz zu bringen.

Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei.

Öffnungszeiten

Stadtarchiv Koblenz, Freitag, 6. März von 14 bis 17 Uhr, Burgstraße 1 - Alte Burg, www.stadtarchiv.koblenz.de.

Bundesarchiv, Samstag, 7. März von 10 bis 17 Uhr, Potsdamer Straße 1, www.bundesarchiv.de.

Landeshauptarchiv Koblenz, Sonntag, 8. März von 14 bis 18 Uhr, Karmeliterstraße 1 – 3, www.landeshauptarchiv.de.

Gemeinsame Pressemitteilung

Bundesarchiv, Landeshauptarchiv und Stadtarchiv in Koblenz

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