Kölns Kaschemmensänger begeistert in Dünstekoven
Große Prunksitzung der KG Freundschaftsbund
Swisttal-Dünstekoven. Köln, Kölsch und Gesang, das war ein gelungener Auftakt der großen Prunksitzung der KG Freundschaftsbund Dünstekoven. Günter Missenich, der letzte Kaschemmensänger in Köln, eröffnete das bunte Programm im vollbesetzten Saal Habbig. Einen „Eisbrecher“ brauchen die Dünstekovener Helau-Karnevalisten zwar nicht, um ausgelassen zu feiern, aber so ein Raketenstart bringt alle gleich auf Touren. In seinen Beiträgen sparte der Kölner nicht mit deftigen Ausdrücken und Anzüglichkeiten, aber im Karneval wird ja alles durch die jecke Brille betrachtet, und die ist nun mal sehr tolerant. Zum Mitschunkeln oder Mitsingen waren viele seiner Lieder, etwa „Am Rosenmontag bin ich geboren“ oder „Mir Jecke am Ring“. Weitere Künstler waren die Musikgruppe De Bajasch, die Beckendorfer Knallköp, Peter Raddatz, „dä Mann met däm Hötche“, sowie die Band „Filue“.
Voller Stolz konnte Präsident Thomas Nöthen auch die große Tanzgruppe ankündigen. Die jungen Damen zeigten einen grandiosen Gardetanz, und die mittlere und die kleine Tanzgruppe standen dem nicht nach. Wie immer bei ihren Auftritten bekam das Männerballett, das sich penibel an die Vorgaben seiner Trainerin, Angelika Hennes hielt, viel Beifall. Auch für die große Tanzgruppe zeichnet Angelika Hennes verantwortlich, die mittlere Tanzgruppe wird von Britta Simons trainiert, die kleine Tanzgruppe von Irene Jirasek.
156 Mitglieder hat die 1951 gegründete KG Freundschaftsbund Dünstekoven, und in jeder Session bietet sie dem närrischen Volk an der Swist eine sehr lebendige Prunksitzung und einen prächtigen Karnevalszug. Da leistet der Präsident zusammen mit der 2. Vorsitzenden Silka Schauer, Schatzmeisterin Sabrina Wawer, Geschäftsführerin Irene Jirasek und Schriftführerin Astrid Bauer eine sehr gute Arbeit.
RFW
Ein schönes Bild - die große Tanzgarde der KG Freundschaftsbund.
