Nachbarschaftshilfe in Zeiten des Coronavirus
#Königsfeldhilft
Königsfeld. Der Verein „Os Künnesfeld“ möchte in Zeiten von Corona den Risikogruppen in Königsfeld Unterstützung anbieten. Besonders hohes Risiko für bedrohliche Krankheitsverläufe haben Personen ab 60 Jahre oder Personen mit Immunschwäche oder anderen Vorerkrankungen. Ziel ist es, dass die Personen mit höherem Risiko möglichst selten auf Menschenansammlungen treffen, damit sie sich nicht anstecken.
Der Verein will die Kontaktaufnahme von Bedürftigen mit Helferinnen und Helfern koordinieren. Mögliche Hilfsangebote sind Einkäufe und Besorgungen von Lebensmitteln oder Medikamenten, oder kleinere dringende Tätigkeiten, die in der Öffentlichkeit erledigt werden müssen.
Auf einen Aufruf per E-Mail und über die sozialen Medien haben sich in kürzester Zeit viele hilfsbereite Königsfelder gemeldet. Wer weitere Unterstützung anbieten möchte, selbst Hilfe benötigt oder jemand kennt, der möglicherweise Hilfe braucht, kann sich telefonisch bei Jutta und Paul Michels unter Tel (0 26 46) 17 81 oder Ralf Breuer unter Tel. (01 75) 5 68 53 54 melden. Außerdem können natürlich auch die bekannten Kommunikationswege per E-Mail (post@koenigsfelder.de) oder Facebook genutzt werden.
Im nächsten Schritt geht es darum, den Bedarf zu erfassen. Ältere Leute wollen erfahrungsgemäß selbstständig bleiben und kommen bisher auch noch irgendwie zurecht. Sie sollten jedoch keine Scheu haben, Hilfe anzufordern. Denn eine Ansteckung kann für sie lebensbedrohlich sein. Daher kann jede Königsfelderin und jeder Königsfelder die Aktion unterstützen, indem sie ihre Nachbarn und Bekannte ansprechen und der Risikogruppe dieses Angebot näherbringen. Die Initiative zur Ansprache können natürlich auch Bürgerinnen und Bürger ergreifen, die selbst keine Zeit für einen Besorgungsdienst haben.
Bürgermeister Werner Breuer, der diese Aktion gemeinsam mit seinen Beigeordneten unterstützt, zu diesem Projekt: „Die Ortsgemeinde Königsfeld unterstützt die Bemühungen von „OS Künnesfeld“ in Zusammenarbeit mit dem Junggesellenverein besonders unseren älteren und vorerkrankten Bürgerinnen und Bürgern in der jetzigen schwierigen Zeit Hilfe für die täglichen Dinge des Lebens anzubieten. Habt keinen falschen Stolz. Nehmt bitte dieses Angebot in Anspruch. Nur gemeinsam sind wir stark.“
