Sozialpriester und Seelsorger Herbert Latz ist verstorben
Kolpingfamilie trauert um Herbert Latz
Neuwied. Die Neuwieder Kolpingfamilie, trauern um "Padre Heriberto" (Herbert Latz) gemeinsam mit den Bolivianern. Mit ihm ist ein bescheidener glaubwürdiger, im wahrsten Sinne des Wortes "Seelsorger" gegangen.
Als Kaplan war er zwei Jahre von 1969/70 in der Stadtpfarrei St. Matthias. Die Kolpingfamilie durfte mit ihm als Jugendseelsorger gemeinsam diese Zeit erleben. Er hat sie begleitet, den Glauben gestärkt, das Interesse an der Übernahme von christlicher Verantwortung für diee Nächsten, die Schwachen, die Hilfsbedürftigen, die am Rande der Gesellschaft Stehenden geweckt.
Viele Sozialaktionen standen bei ihm in der aktiven Jugendarbeit der Pfarrei auf der Agenda. Schon damals war Bolivien für ihn und damit für die Kolpingfamilie im Fokus und begleitete sie auch über seine aktive Zeit in Neuwied hinaus. Während seiner Arbeit in Bolivien widmete er sich besonders der Migration, dem Aufbau einer neuen Pfarrei und den sozial pastoralen Herausforderungen. Er war ein zuverlässiger, kritisch denkender Garant für das menschliche Miteinander. Die Kolpingfamilie ist Gott dankbar, ihn gehabt zu haben und werden ihn nicht vergessen. Als Zeichen der christlichen Verbundenheit mit dem Verstorbenen bittet die Kolpingfamilie Neuwied 1860 für das Kolping-Netzwerk des Diözesanverbandes Trier e.V um eine projektbezogene Spende. Kennwort: "Ausbildungs- / Weiterbildungszentrum in Zucre" auf das Konto: SK DE 87 5475 0120 0000 0730 31. Auf Wunsch wird eine Spendenbescheinigung ausgestellt.
