Allgemeine Berichte | 05.04.2017

Beschluss des Kreistags Rhein-Sieg

Kommunales Integrationszentrum kann erfolgreiche Arbeit fortsetzen

Rhein-Sieg-Kreis. Zufrieden zeigten sich die Kreistagspolitiker mit der Arbeit des Kommunalen Integrationszentrums (KI) des Rhein-Sieg-Kreises. Dies zahlt sich aus: Jetzt beschloss der Kreistag mit großer Mehrheit die Fortführung und Weiterentwicklung der Arbeit des Kommunalen Integrationszentrums. Darüber hinaus soll es personell um zwei Stellen, eine im Bereich Bildung und eine im Bereich Querschnitt, aufgestockt werden; entsprechende Anträge auf Landesmittel sollen gestellt werden. „Das KI hat sich erfolgreich als Schnittstelle zwischen allen Akteuren der Integrationsarbeit im Rhein-Sieg-Kreis etabliert“, freut sich Annerose Heinze, Kreisdirektorin und zuständige Dezernentin, über die Entscheidung des Kreistags.

Dem KI obliegt die Unterstützung der Kommunen und aller Akteure in der Integrationsarbeit. Seine elf Mitarbeiter (verteilt auf acht Stellen) unter Leitung von Antje Dinstühler führen Fachveranstaltungen und weitere Unterstützungsangebote vor Ort durch. Sie unterstützen Kommunen, Einrichtungen, Kitas, Schulen, Ehrenamtliche – sei es durch Vernetzung, sei es bei der Sprachförderung, sei es mit der Vermittlung von (ehrenamtlichen) Dolmetschern; auch rechtliche Fragen, die rund um die Integrationsarbeit auftauchen, werden geklärt oder an entsprechende Stellen weitergeleitet.

Zwischen dem KI und der Medienzentrale des Rhein-Sieg-Kreises im Siegburger Kreishaus besteht eine Kooperation zur Förderung des interkulturellen Unterrichts an den Schulen im Kreis.

Positiv bemerkten die Kreispolitiker die Stetigkeit und Verlässlichkeit der Arbeit des KI, die auch darauf zurückzuführen sei, dass es keine Fluktuation in dem Bereich, also feste und bekannte Ansprechpartner, gebe.

Mit der jetzt beschlossenen Fortführung des KI wird die Integrationsarbeit gestärkt und kann, durch die personelle Aufstockung, die Eingliederung der Migranten vor Ort in den Kommunen mit gezielten Angeboten gefördert werden. Das heißt, die Ehrenamtlichen in ihrer Arbeit begleiten, die Kindertagesstätten in der frühkindlichen Integrationsarbeit unterstützen. Auch können Maßnahmen zur Prävention von Extremismus, die Integration von Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit Migrationshintergrund in Ausbildung und Arbeit berücksichtigt werden. Informationen rund um das KI, für in der Integrationsarbeit Aktive und für Ehrenamtliche gibt es über www.integrationsportal-rhein-sieg-kreis.de.

Pressemitteilung

des Rhein-Sieg-Kreises

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