Allgemeine Berichte | 20.04.2023

Claudia Scheiner und das Ensemble „Musici di Sayn“ erfreuten in der Abteikirche Sayn

Konzert in Sayn stimmte auf österliche Zeit ein

Viele kamen, um das „Stabat Mater“ von Antonio Vivaldi mit der jungen Altistin Claudia Scheiner und den Musici – Ulrike Friedrich, Traversflöte, Gudrun Höbold und Hendrike Steinebach, Violinen, Friederike Trove, Viola, Mizuki Ideue, Violoncello, und Johannes Geffert am Cembalo zu hören.  Foto: Eberhard Thomas Müller

Bendorf-Sayn. Musik von Antonio Vivaldi stand im Mittelpunkt des Konzertes der „Musici di Sayn“ in der Abteikirche Bendorf-Sayn. Und viele kamen, um das „Stabat Mater“ von Antonio Vivaldi mit der jungen Altistin Claudia Scheiner und den „Musici“ - Ulrike Friedrich, Traversflöte, Gudrun Höbold und Hendrike Steinebach, Violinen, Friederike Trove, Viola, Mizuki Ideue, Violoncello, und Johannes Geffert am Cembalo zu hören. Auch bei diesem Konzert führte Johannes Geffert fundiert in die Musik und das Leben der Komponisten jener Zeit ein, sodass auch seine Wortbeiträge wieder ein Genuss waren. Zum Auftakt spielte das Orchester den 1. Satz – das Allegro con brio – aus dem Konzert in e-Moll von Franz Benda, neben Vivaldi ein weiterer roter Faden dieses Konzertabends. Die Stimme von Claudia Scheiner war wie geschaffen für das Filiae maestae Jerusalem von Antonio Vivaldi für Alt-Solo und Orchester RV 638 II. Danach boten die Musici einen weiteren Satz aus dem Konzert in e-Moll von Franz Benda dar – das Adagio un poco andante – wobei Ulrike Friedrich, Traversflöte, mit ihrem Spiel Wärme und meditative Ruhe ausstrahlte, während die Streicher – Gudrun Höbold und Hendrike Steinebach, Violinen, Friederike Trove, Viola, Mizuki Ideue, Violoncello – dem 2. Satz Tempo und Kraft verliehen.

Mit der ergreifenden Sonata al Santo Sepolcro für Orchester RV 130 von Antonio Vivaldi führten die Musici das Auditorium ans Heilige Grab und damit spürbar in die österliche Zeit.

Beim dann 3. Satz aus dem Konzert in e-Moll von Franz Benda – dem Allegro – beeindruckte die tanzende Flöte von Ulrike Friedrich im Gesamtarrangement. Danach kam das Konzert zu seinem Höhepunkt, dem „Stabat Mater“ von Antonio Vivaldi, dem Klagegesang der Mutter Jesu angesichts der Passionsgeschichte, überzeugend dargeboten von der großen Gesangssolistin Claudia Scheiner. Eine Komposition, in der der Himmel Tränen weint. Bereichernd auch der berührende Text, der allen Zuhörern in Übersetzung vorlag.

Die Zuhörerinnen und Zuhörer dankten mit großem Applaus für diesen wunderschönen Abend.

Nächster Termin am 1. Oktober

Am Sonntag, 1. Oktober 2023, um 17 Uhr wird das Ensemble „Musici di Sayn“ wieder zu hören sein, dann mit Werken von Johann Sebastian Bach.

Doch vorher können sich Musikfreunde auf die „Sommerlichen Orgelkonzerte“ freuen, die immer freitags am 30. Juni und 14. Juli 2023 sowie am 11. und 25. August 2023 auf der historischen Stumm-Orgel in der Abteikirche Sayn von weltbekannten Organisten dargeboten werden. Die Presse wird zeitnah informieren.

Viele kamen, um das „Stabat Mater“ von Antonio Vivaldi mit der jungen Altistin Claudia Scheiner und den Musici – Ulrike Friedrich, Traversflöte, Gudrun Höbold und Hendrike Steinebach, Violinen, Friederike Trove, Viola, Mizuki Ideue, Violoncello, und Johannes Geffert am Cembalo zu hören. Foto: Eberhard Thomas Müller

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