Rund 100 Ehrenamtliche engagieren sich im Hospiz Kreis Neuwied
Kraft tanken und neue Impulse mitnehmen
Kreis Neuwied. Rund 100 Menschen engagieren im Hospiz Kreis Neuwied (Ambulantes Hospiz, Neuwieder Hospizverein), stehen in ihrer Freizeit sterbenden und trauernden Menschen zur Seite. Einmal im Jahr ist es Zeit, ihnen „Danke“ zu sagen. So konnten die Männer und Frauen bei einem Oasentag, der ganz im Zeichen heimischer Kräuter stand, Kraft tanken, neue Impulse für ihre Arbeit mitnehmen und es sich selbst einmal gut gehen lassen. Im Kräutergarten der Franziskanerinnen in Waldbreitbach erfuhren die Ehrenamtlichen beispielsweise viel über Kräuter, die in der Sterbebegleitung eingesetzt werden können. Irene und Karin Wild, zwei experimentelle Hobbyköchinnen, verwöhnten die Männer und Frauen mit kulinarischen Geschmackserlebnissen aus der Wildkräuterküche. Und weil für jeden Menschen ein Kraut gewachsen ist, das ihm guttut, gab es zum Abschluss für die ehrenamtlichen Sterbe- und Trauerbegleiter einen kleinen Kräuterstrauß, der an die Kraft der Natur erinnern soll.
Eine schöne Tradition
„Es ist eine schöne Tradition, dass Sie hier einmal ausspannen, genießen und sich verwöhnen lassen können“, erklärte Hort Roth, Mitglied des Vorstandes im Neuwieder Hospizverein, in der Hoffnung, dass die Ehrenamtlichen alle noch lange vom Oasentag zehren können.
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