Rheinland-Pfalz bestätigt breites medizinisches Leistungsspektrum und stärkt das St. Nikolaus-Stiftshospital als wichtigen Standort
Krankenhaus Andernach geht gestärkt aus neuer Leistungsgruppenzuteilung hervor
Andernach. Das St. Nikolaus-Stiftshospital geht mit gestärkter Position aus der neuen Krankenhausplanung des Landes Rheinland-Pfalz hervor. Durch die zugewiesenen Leistungsgruppen werden rund 99,5 Prozent des bisherigen Leistungsspektrums vollständig abgebildet. Das Krankenhaus sowie der Träger, die Stiftung St. Nikolaus-Stiftshospital Andernach, sehen darin die hohe medizinische Qualität und breite Expertise des Hauses bestätigt. Das St. Nikolaus-Stiftshospital sichert damit seinen Auftrag, als leistungsfähiger Krankenhausstandort die Versorgung der Region auch unter den neuen Rahmenbedingungen der Krankenhausreform nachhaltig zu gestalten.
„Die Entscheidung des Landes ist eine klare Bestätigung unseres strategischen Kurses. Sie stellt eine ausdrückliche Aufwertung unseres Hauses dar und gibt uns die Grundlage und den Auftrag, den Standort weiter auszubauen“, erklärt Cornelia Kaltenborn, Geschäftsführerin des St. Nikolaus-Stiftshospitals.
Breites medizinisches Leistungsspektrum und Spezialisierung
Die Zuteilung umfasst das gesamte Spektrum der Kerndisziplinen und hebt spezialisierte Fachbereiche hervor. Im Bereich der Inneren Medizin wurden die Schwerpunkte Kardiologie, Gastroenterologie, Palliativmedizin und Geriatrie vollumfänglich bestätigt. Ebenso sichert der Bescheid den ausgedehnten Auftrag an alle vorhandenen operativen Fachgebiete. Neben der Allgemeinen Chirurgie und der Unfallchirurgie mit Spezieller Traumatologie und Orthopädie wurden dem Standort weitere signifikante Versorgungsaufträge in der hochspezialisierten Chirurgie zugewiesen. Dies schließt die Behandlung komplexer Krankheitsbilder wie z.B. die spezialisierte onkologische Rektumchirurgie mit ein.
Ein weiterer wesentlicher Baustein des Versorgungsspektrums bleibt die Traumatologie sowie die Endoprothetik von Hüft- und Kniegelenken. Durch die enge Kopplung mit dem Gelenkzentrum Mittelrhein bietet das Haus eine interdisziplinäre Versorgung auf höchstem Niveau. Komplettiert wird das Leistungsspektrum durch die Bestätigung der Fachbereiche Frauenheilkunde und Geburtshilfe, HNO, Urologie sowie der hochspezialisierten Intensivmedizin.
„Hinter den Leistungsgruppen stehen nicht nur formale Anforderungen, sondern vor allem medizinische Kompetenz, Spezialisierung und das tägliche Engagement unserer Mitarbeiter für eine hochwertige Patientenversorgung. Wir sind stolz auf die Anerkennung dieser Expertise, die moderne technische Ausstattung und die enge interdisziplinäre Zusammenarbeit“, betont Priv.-Doz. Dr. Torsten Bähner, Ärztlicher Gesamtleiter des St. Nikolaus-Stiftshospitals. „Die Entscheidung des Landes unterstreicht unsere fachliche Stärke und ist ein Aufruf, unsere medizinische Strategie konsequent weiterzuverfolgen und die Versorgung der Region auf höchstem Niveau zu garantieren.“
Starker Standort mit Bedeutung für die gesamte Region
Das St. Nikolaus-Stiftshospital unterstreicht mit diesem Ergebnis seine Bedeutung als Versorgungsstandort über die Stadtgrenzen von Andernach hinaus. Die Kombination aus spezialisierten Fachabteilungen, fachübergreifender Zusammenarbeit und moderner Infrastruktur bildet ein starkes Fundament für die Zukunft.
„Wir verstehen die Zuteilung der Leistungsgruppen nicht nur als Bestätigung des bisher Erreichten, sondern vor allem als Auftrag und Chance für die weitere Entwicklung unseres Standorts“, sagt Cornelia Kaltenborn. „Unser Ziel ist es, die vorhandenen medizinischen Kompetenzen weiter auszubauen und unsere Rolle als leistungsfähiger Versorgungsstandort für die gesamte Region konsequent weiterzuentwickeln.“
Pressemitteilung
St. Nikolaus-Stiftshospital
Das St. Nikolaus-Stiftshospital geht mit gestärkter Position aus der neuen Krankenhausplanung des Landes Rheinland-Pfalz hervor.Foto: St. Nikolaus-Stiftshospital/Holger Lindner