Allgemeine Berichte | 29.11.2024

Tag der offenen Tür unter dem Motto „Medizin hautnah“ im St. Elisabeth Krankenhaus in Mayen

Krankenhaus bot vielfältige Einblicke

Unter dem Motto „Medizin hautnah“ präsentierte das Team des St. Elisabeth Krankenhauses in Mayen sein Leistungsspektrum.  Fotos: Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein/Kerstin Macher

Mayen. Was tun bei Herzschwäche? Was leistet die moderne Altersmedizin? Für wen kommt eine gelenkerhaltende Knieoperation infrage und warum ist eine Sepsis so gefährlich? Zu diesen und vielen weiteren Gesundheitshemen stand das Team des St. Elisabeth Krankenhauses bei einem Tag der offenen Tür unter dem Motto „Medizin hautnah“ Rede und Antwort.

Zum Einstieg in das Vortragsprogramm erläuterte Oberarzt Dr. med. Florian Ziehe verschiedene gelenkerhaltende Operationsmöglichkeiten am Knie. Am Infostand konnten sich die Besucher vertiefend von weiteren Experten der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie beraten lassen und das Einsetzen eines künstlichen Kniegelenks am Modell miterleben. Wie es hingegen zu „saurem“ Aufstoßen, Sodbrennen und

Refluxbeschwerden kommen und was man dagegen tun kann, erklärte anschließend Dr. med. Cvijetin Banding-Cvijanovic, Chefarzt der Klinik für Viszeralmedizin. Wer wollte, konnte ihm und seinem Team auch bei einer 3D-Bauchspiegelung assistieren oder sich bei einem geführten Rundgang durch die Endoskopie zeigen lassen, wie eine Magen- oder Darmspiegelung abläuft.

Dr. med. Alae Bourakkadi, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin – Kardiologie, Palliativ-medizin und Akutgeriatrie, sensibilisierte in seinem Vortrag über Herzschwäche für ein weit verbreitetes, aber oft von Betroffenen und auch (Haus-)Ärzten unterschätztes

Gesundheitsproblem. Dies trifft häufig auch auf eine Sepsis zu, wie sein Kollege Oberarzt Dr. med. univ. Lukas Schumacher anschließend erläuterte. Der Facharzt für Innere Medizin stellte dar, wie aus einem vermeintlich harmlosen Kratzer eine lebensbedrohliche Erkrankung entstehen kann und gab Tipps, welche Anzeichen man ernst nehmen und wann schnellstmöglich einen Arzt aufgesucht werden sollte. Zudem bot er einen Workshop zur Reanimation für Laien an, der auf reges Interesse stieß. Bei einem geführten Rundgang durch die Palliativstation erfuhren die Besucher, wie Menschen mit schweren, weit fortgeschrittenen oder nicht mehr heilbaren Erkrankungen im St. Elisabeth versorgt werden, um ihnen die verbleibende Lebenszeit so angenehm wie möglich zu gestalten.

Um bestmögliche Lebensqualität ging es auch bei dem Vortrag von Dr. med. Marcus Mondroch. Der Experte für Akutgeriatrie erläuterte die besonderen Herausforderungen und Unterstützungsmöglichkeiten bei der Behandlung von Patienten in hohem Lebens-alter und beantwortete individuelle Fragen rund um die moderne Altersmedizin. Ergänzend konnten Interessenten am Infostand von Renate von Ritter (Demenzbeauftragte) und ihrem Team viele praktische Möglichkeiten und Tipps kennenlernen, mit denen Demenzpatienten im Kranken¬haus betreut und bestmöglich gefördert werden. Die verschiedenen Stationen des Demenz-Parcours regten dazu an, selbst nachzuempfinden, wie alltägliche Situationen Betroffene an ihre Grenzen bringen.

An werdende und junge Familien richtete sich hingegen das Beratungsangebot des Hebammen-Teams zum Leistungsspektrum der Geburtshilfe sowie ein Gesundheits-Check der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin. Wissenswertes rund um die Versorgung insbesondere chronischer, schlecht heilender Wunden vermittelte Wundmanagerin Anja Knüppel und informierte zugleich über die Leistungen des Sozialdienstes des Krankenhauses, in dem die Pflegeexpertin ebenfalls tätig ist. Vertreterinnen des zertifizierten Brustzentrums gaben einen Einblick in die vielfältigen Beratungs- und Unterstützungsmöglichkeiten bei der Betreuung von an Brustkrebs erkrankten Frauen. Abgerundet wurde das umfassende Programm mit Bewegungsangeboten von Rehafit. So konnten die Besucher das gerätegestützte Gruppentraining ausprobieren oder bei einem Schnupper-Gymnastikkurs selbst aktiv werden. Der Förderverein St. Elisabeth Krankenhaus Mayen e.V. war ebenfalls vor Ort, um über seine wichtige Arbeit zugunsten des Krankenhauses zu informieren und neue Mitglieder zu gewinnen.

Dorothee und Theresa Wolf aus Münstermaifeld waren begeistert, auch weil es für jede Altersgruppe Angebote gab. „Ein super Team hat uns hier begrüßt und umfassend infor-miert. Außerdem konnten wir auch persönliche Fragen klären. Man fühlt sich einfach gut aufgehoben hier.“ Auch das Team rund um den Ärztlichen Direktor Dr. med. Frank Dittmar zeigte sich zufrieden mit der Veranstaltung. „Es war eine sehr gute Möglichkeit, sich von unserem umfassenden Leistungsangebot für die Region zu überzeugen“, so Dittmar. „Daher werden wir die Menschen aus Mayen und der Umgebung auch nächstes Jahr wieder dazu einladen, bei uns Medizin hautnah zu erleben“, ergänzte der Kaufmännische Direktor Jonas Wilbert.

Pressemitteilung

Gemeinschaftsklinikum

Mittelrhein, St. Elisabeth Mayen

Auch Live-Demonstrationen und persönliche Beratungen gab es.

Auch Live-Demonstrationen und persönliche Beratungen gab es.

Die Besucher bekamen vielfältige Einblicke in die ambulanten und stationären Bereiche.

Die Besucher bekamen vielfältige Einblicke in die ambulanten und stationären Bereiche.

Unter dem Motto „Medizin hautnah“ präsentierte das Team des St. Elisabeth Krankenhauses in Mayen sein Leistungsspektrum. Fotos: Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein/Kerstin Macher

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