AOK legt regionale Zahlen für 2017 vor
Krankenstände in der Stadt Koblenz unter dem Durchschnitt im Land
Koblenz. Die Beschäftigten in der Stadt Koblenz fehlen seltener krankheitsbedingt am Arbeitsplatz als die Beschäftigten im gesamten Land-Rheinland-Pfalz. Die AOK Rheinland-Pfalz/Saarland hat die Daten von etwa 10.000 versicherungspflichtigen AOK-Mitgliedern ausgewertet und einen Krankenstand von 5,5 Prozent für den Kreis Koblenz, kreisfreie Stadt ermittelt. Damit erreicht die Stadt Koblenz Stadt ein 0,3 Prozentpunkte besseres Ergebnis als der Durchschnitt der AOK-Mitglieder in Rheinland-Pfalz. In Arbeitstagen lässt sich sagen, dass jeder einzelne Beschäftigte seinem Arbeitgeber im Kreis Koblenz, kreisfreie Stadt 1,09 Arbeitstage mehr zur Verfügung stand als im Landesdurchschnitt.
Den Höhepunkt der Krankschreibungen erreichte Koblenz Stadt im Februar, als die Grippewelle eine Fehlzeitenquote von 6,8 Prozent bescherte. Überhaupt waren die Erkältungskrankheiten mit 25,5 Prozent aller Arbeitsunfähigkeitsfälle die häufigste Ursache für Arbeitsunfähigkeiten.
Die meisten Fehltage hingegen wurden über das Jahr gesehen durch Erkrankungen des Muskel- und Skelettsystems verursacht. Dies bedeutet, dass 100 Versicherte im Jahr 2017 551,5 Tage (20,8 Prozent aller Fehltage) wegen Beschwerden des Muskel- und Skelettsystems nicht arbeitsfähig waren. Hier liegt Koblenz Stadt deutlich über den Vergleichswerten des Landes Rheinland-Pfalz (644,5 Tage).
Standard innerhalb des betrieblichen Gesundheitsmanagements
Bei den psychischen Erkrankungen liegt die Rhein-Mosel-Stadt genau gleich mit den Werten des Landes und etwas über denen des Bundes. Vor Ort kamen auf 100 AOK-Versicherte im Jahr 2017 13,6 Erkrankungen mit der entsprechenden Diagnose, aus denen dann 294,4 Arbeitsunfähigkeitstage resultierten.
Für die AOK gehören solche Auswertungen zum Standardprogramm im Bereich des betrieblichen Gesundheitsmanagements. Für Unternehmen mit mindestens 25 AOK-Mitgliedern sind sogar erste individuelle Auswertungen mit betriebsbezogenen Daten möglich. „Selbstverständlich wird bei diesen Auswertungen dem Datenschutz Rechnung getragen. Insoweit richtet sich die Auswertungstiefe natürlich nach der Größe des Datenpools“, so Werner Blasweiler von der AOK, der Interessenten am Betrieblichen Gesundheitsmanagement mit Rat und Tat zur Seite steht. Werner Blasweiler ist erreichbar unter Tel. (0 26 51) 9 84-1 04 oder werner.blasweiler@rps.aok.de
Pressemitteilung
AOK Rheinland-Pfalz/Saarland
Werner Blasweiler, Betrieblicher Gesundheitsmanager. Foto: view-die agentur/Rainer Voß Foto: view - die agentur
