Stadt Koblenz
#Krautschau – Das wächst in deiner Stadt
Am Sonntag, 21. Mai
Koblenz. Am Sonntag, 21. Mai findet im Rahmen des bundesweiten Krautschau-Aktionstages eine Stadtbotanische Führung in Koblenz statt. In diesem Jahr geht es in die südliche Vorstadt. Die Führung startet um 11 Uhr am Schenkendorfplatz.
Den kleinen Überlebenskünstlern in den Fugen und Pflasterritzen widmet sich der Krautschau-Aktionstag. Er rückt ihre Schönheit, sei es der Blüten oder die Formenvielfalt der Blätter, in den Fokus. Es lohnt sich in die Knie zu gehen und ihnen mehr Aufmerksamkeit zu schenken. Mit Kreide bewaffnet geht es auf die Suche nach den Bewohnern der Ritzen und Fugen. Hat man sie entdeckt, werden sie markiert und dann mit Hilfe von Fachkenntnis, Fachbüchern und geeigneten Apps bestimmt und beschriftet. Das Ganze wird fotografiert und im Netz mit dem Hashtag #krautschau geteilt. Weitere Informationen zur Krautschau findet man unter senckenberg.de/krautschau.
Koblenz beteiligt sich im Rahmen des Projekts „Mehr als nur Grün“ an der Krautschau, die von der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung in Frankfurt koordiniert wird.
Susanne Hildebrandt und Elke Hietel starten um 11 Uhr am Schenkendorfplatz zu einer Krautschau in der südlichen Vorstadt. Wer die kleinen Überlebenskünstler kennenlernen möchte, ist herzlich eingeladen mitzukommen. Eine Anmeldung an umweltamt@stadt.koblenz.de oder telefonisch unter (02 61) 1 29 15 29 ist hilfreich.
„In Städten brauchen wir Pflanzen besonders dringend zur Abmilderung der Folgen des Klimawandels. Und zwar nicht nur die Bäume und Parks. Wer hinschaut, findet selbst in unseren von Beton und Asphalt geprägten Innenstädten überall Pflanzen: Winziges, zähes Grün wächst fast überall, zwischen Pflastersteinen, in Fugen von Rinnsteinen und Mauerritzen. Eine Vielzahl von Kräutern, Gräsern und Moosen haben sich an die dort herrschenden extremen Bedingungen angepasst. In Deutschland sind es ca. 500 Arten, die der Tritt- und Fahrbelastung, der Hitze, Bodenverdichtung und Verschmutzung trotzen. Sie bilden wertvolle Mikro-Ökosysteme für zahlreiche Insekten und andere Organismen.
Auch für uns Menschen haben sie einen nicht zu unterschätzenden Nutzen: Ein dichter Bewuchs in den Fugen des Kopfsteinpflasters erhöht dessen Festigkeit; grüne Fugen nehmen Oberflächenwasser auf, erhöhen die Versickerung und binden Staub. Zudem haben Wildpflanzen in der Stadt eine große Bedeutung für das städtische Ökosystem.“ Pressemitteilung der
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