Allgemeine Berichte | 13.07.2026

Aus Mainz soll bald kein Geld mehr für den Personalmehrbedarf im Wiederaufbau fließen

Kreis Ahrweiler: Landrätin fordert Geld vom Land für Personal

Die Kreisverwaltung in Ahrweiler. Foto: ROB

Mainz. Die Landrätin des Kreises Ahrweiler, Cornelia Weigand (parteilos), fordert vom Land Rheinland-Pfalz weiter zusätzliches Geld für Personal in ihrer Verwaltung. Zwar habe es nach der Flutkatastrophe fünf Millionen Euro für den Personalmehrbedarf gegeben, das Geld sei aber in diesem Jahr auf drei Millionen gekürzt worden und im nächsten Jahr sei gar kein zusätzliches Geld mehr eingeplant, sagte Weigand in der Sendung „SWR1 Leute Live“. Dagegen habe zum Beispiel Nordrhein-Westfalen vergangene Woche weitere 15 Millionen für die Verwaltungen versprochen für den Pesonal-Mehrbedarf in den besonders betroffenen Kommunen. Weigand wörtlich: „Wir hoffen jetzt, dass Rheinland-Pfalz diesem guten Beispiel bald nachfolgt und doch die Gelder wieder aufstockt, weil wir um die 10 Millionen Personal-Mehrkosten an der Stelle haben.“

Außerdem forderte Weigand vom Bund, den Wiederaufbaufonds auch für die Förderung von Regenrückhaltebecken zu öffnen. Bisher decke der Fonds diese nicht mit ab. Weigand bezifferte die Kosten für die insgesamt benötigten 17 Becken auf bis zu zwei Milliarden Euro. „Es braucht politischen Willen auf der Bundesebene, um zu sagen wir dürfen den Aufbauhilfefond dafür nutzen“ so Weigand. Bundeskanzler Friedrich Merz, der am Dienstag zur Gedenkfeier nach Ahrweiler komme, müsse die Notwendigkeit solcher Investitionen erkennen, sagte Weigand dem SWR.

Quelle: SWR

Die Kreisverwaltung in Ahrweiler. Foto: ROB

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