Allgemeine Berichte | 05.03.2026

Schulhof des Rhein-Wied-Gymnasiums jetzt komplett entsiegelt

Kreis nutzt die Zeit auch zum Umweltschutz

Landrat Achim Hallerbach, der 1. Kreisbeigeordnete Phillip Rasbach und Martin Wagner vom Kreis-Immobilienmanagement machten sich gemeinsam mit Schulleiter Helmut Zender und der stellvertretenden Schulleiterin Christine Hahn ein Bild von der klimafreundlichen Umwandlung des RWG-Schulhofs.

Kreis Neuwied. Für das Rhein-Wied-Gymnasium in Neuwied wurde das Wahrzeichen jetzt zum Vorzeichen für eine umweltgerechte Umbaumaßnahme. Den Aufruf „Nutze die Zeit!“ am großen Zifferblatt der Turmuhr des Rhein-Wied-Gymnasiums beherzigte dementsprechend die Kreisverwaltung Neuwied, die den Schulhof des früheren Lyzeums über eine Fachfirma für Garten- und Landschaftsbau fachgerecht entsiegeln ließ. Wo bislang eine sogenannte Bitumendeckschicht ein Durchsickern von Wasser verhinderte, ist nunmehr eine Pflasterung angebracht worden, über die nun eben jene Durchlässigkeit gewährleistet ist – das RWG befindet sich sozusagen auch klimamäßig „im Flow“. Vor Ort machten sich jetzt Landrat Achim Hallerbach, der 1. Kreisbeigeordnete Phillip Rasbach und Martin Wagner vom Kreis-Immobilienmanagement gemeinsam mit Schulleiter Helmut Zender und der stellvertretenden Schulleiterin Christine Hahn ein Bild von der umweltfreundlichen Umwandlung.

„Unsere Klimawandelanpassungsmaßnahme ist Teil des Kommunalen Investitionsprogramms Klimaschutz und Innovation (KIPKI), für die unser Landkreis insgesamt rund 2.694.000 Euro vom Land erhält“, erläutert Landrat Achim Hallerbach. Förderfähig sind insbesondere solche Maßnahmen, die den sparsamen Einsatz von Energie in den Gebäuden und in der Infrastruktur der kommunalen Gebietskörperschaften im Fokus haben. Hinzu kommen Maßnahmen zur Anpassung an die Klimawandelfolgen, insbesondere solche zur Klimaresilienz, sowie Entsiegelungs- und Begrünungsmaßnahmen. Das Entsiegelungs-Projekt auf dem Schulhof des Rhein-Wied-Gymnasiums schlug mit rund 626.000 Euro zu Buche.

„Der vorhandene Baumbestand konnte bei der Maßnahme erhalten bleiben. Die Bäume dienen unter anderem als natürliche Schattenspender, was sie nicht zuletzt mit Blick auf Ziele des KIPKI wertvoll macht. Unter den Bäumen auf dem Schulhof des RWG, die sich auch sehr gut in die Platzgestaltung einfügen, sollen noch Bänke aufgestellt werden“, führt Kreis-Klimaschutzmanagerin Janine Sieben zum Wohlgefallen von Landrat Achim Hallerbach und dem 1. Kreisbeigeordnete Phillip Rasbach weiter aus.

„Einmal mehr haben unser Immobilienmanagement und unsere Stabstelle Energie Klima Umwelt bei der Entsiegelung des RWG-Schulhofs erfolgreich zusammengearbeitet. Es wurden auch nur solche Maßnahmen zur Beantragung gewählt, bei denen ein hoher CO²-Einsparungseffekt gegeben ist. Maßgeblich für die Entscheidung der Maßnahmen war darüber hinaus, dass die Vorhaben in dem ursprünglich eng gesetzten Bewilligungszeitraum mit der Fertigstellung bis 30. Juni 2026 umsetzbar sind. Das haben wir geschafft“, wussten Landrat Achim Hallerbach und der 1. Kreisbeigeordnete Phillip Rasbach gemeinsam mit der Schulleitung des RWG, was die Stunde geschlagen hat.

Beide lobten zudem die gute Zusammenarbeit und das Verständnis der Schule, insbesondere mit Blick auf die Herausforderungen, die eine Baustelle dieser Größenordnung für die Schulgemeinschaft mit sich bringt. Fazit: Auch in Sachen „Umweltfreundlichkeit“ und „Klimaschutz“ befindet sich der Landkreis Neuwied auf der Höhe der Zeit.

Pressemitteilung Kreisverwaltung Neuwied

Landrat Achim Hallerbach, der 1. Kreisbeigeordnete Phillip Rasbach und Martin Wagner vom Kreis-Immobilienmanagement machten sich gemeinsam mit Schulleiter Helmut Zender und der stellvertretenden Schulleiterin Christine Hahn ein Bild von der klimafreundlichen Umwandlung des RWG-Schulhofs. Foto: Thomas Herschbach

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