5.000 Euro Sachschaden bei Zimmerbrand in Koblenz
Kripo ermittelt nach Feuer in Mehrfamilienhaus
Koblenz. Durch Bewohner eines Mehrfamilienhauses in der Koblenzer Hohenzollernstraße wurde am Donnerstag, 28.12.17, gegen 9.35 Uhr, ein Feuer in einer im 1. Obergeschoss gelegenen Wohnung gemeldet. Durch Einsatzkräfte der Feuerwehr konnte der Brand schnell gelöscht werden. Zwei Bewohner des Hauses hatten zuvor versucht, das Feuer selbst zu löschen und mussten wegen Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung vor Ort erstversorgt und später in Koblenzer Krankenhäuser eingeliefert werden. Dabei handelte es sich um den 31-jährigen Wohnungsinhaber und seinen 28-jährigen Nachbarn, der als Erster den Rauch im Treppenhaus bemerkt und den Bewohner erst auf den Brand aufmerksam gemacht hatte. Nach ersten Feststellungen der Kriminalpolizei Koblenz ist das Feuer im Bereich eines Bügelbretts in einem der Zimmer der Wohnung ausgebrochen. Ob es sich letztlich um einen technischen Defekt oder eine andere Ursache gehandelt hat, bedarf weiterer Ermittlungen. Die Wohnung ist, entgegen erster Einschätzungen, weiterhin bewohnbar. Lediglich das Zimmer, in dem der Brand ausgebrochen war, ist stark in Mitleidenschaft gezogen. Gegebenenfalls sind auch die Räumlichkeiten einer im Erdgeschoss gelegenen Gaststätte im Zuge der Löscharbeiten beschädigt worden. Die Ermittlungen hierzu dauern an. Die Kriminalpolizei Koblenz schätzt den entstandenen Schaden derzeit auf etwa 5.000 Euro. Für die Dauer der Einsatzmaßnahmen musste die Hohenzollernstraße kurzzeitig voll gesperrt werden. Dadurch kam es insbesondere im Busverkehr zu Beeinträchtigungen.
Pressemitteilung Polizeipräsidium Koblenz
