Konzert im Rahmen des Kultursommers Rheinland-Pfalz
Künstlerinnen spüren dem „Weltempfinden“ nach
Lieder- und Klavierabend mit Silke Hartstang und Elnara Ismailova am 28. September
Neuwied. Die Gründung der Musiksoziologie 1921 durch den Soziologen Max Weber verdeutlicht, wie eng Musik mit dem Gestalten, Formen und Erziehen von Menschen und Gesellschaften Anfang des 20. Jahrhunderts verbunden wurde. Dies war auch Ausdruck der vorangeschrittenen Industrialisierung. Mit dem Kultursommer-Thema „Industrie-Kultur“ beschäftigt sich aktuell auch die Neuwieder Sängerin Silke Hartstang.
Die Neuwieder Opern- und Konzertsängerin Silke Hartstang und die Konzertpianistin und Liedbegleiterin Elnara Ismailova, zwei international tätige Künstlerinnen, gestalten im Rahmen des Kultursommers Rheinland-Pfalz ein von Schauspieler und Regisseur Andreas Durban moderiertes Konzert, das unter dem Motto „Weltempfinden“ steht. Termin für das vom Neuwieder Amt für Stadtmarketing veranstaltete Konzert ist Freitag, 28. September, um 20 Uhr im Schlosstheater Neuwied. Die Zuhörer erleben ein Programm, das sehr selten aufgeführte Werke vorstellt und so einen Einblick in die große unterschiedliche Klang- und Kompositionsästhetik verschiedener Musikepochen gibt. Der musikalische Bogen spannt sich von Auszügen aus den spätromantischen „Liedern eines fahrenden Gesellen“ des Komponisten Gustav Mahler über impressionistische Lieder nach Textvorlagen der Neuwieder Dichterin, Königin von Rumänien und Prinzessin zu Wied, Carmen Sylva, aus der Feder von George Enesco sowie Auszügen expressionistischer Klaviermusik und dem „Lied der Waldtaube“ aus den „Gurreliedern“ von Arnold Schönberg bis hin zur Moderne, der „Neuen Musik“ des 20. Jahrhunderts. Die Künstlerinnen stellen dabei die große Bandbreite unterschiedlicher Genres vor.
